Ans Ende

Von Dubrovnik gen Norden bis nach Seefeld in Tirol.

Dubrovnik - Mostar - Split - Pakostane - Plwitzer Seen - Pula - Ljubljana - Salzburg - Seefeld.
Balkan at its best!
So der Plan...
Nun aber step by step:

Dubrovnik (AKA: Kings Landing)

Hauptstrasse von Dubrovnik
Die Main Street Dubrovnik.
Erste Challange: Flug mit Kind:
Kein Problem.
Kein Geknatsche, keine Ohrenshmerzen
Ein Traum und damit ein echt guter Start!
Wir landen leider mit Verspätung in Dubrovnik, so dass wir das Appartment um kurz vor 21 Uhr erreichen, so ist an Ausgehen zum Abendessen nicht mehr zu denken, dafür ist Emilia viel zu kaputt.

Trotzdem erhaschen wir einen ersten Eindruck von der Altstadt auf dem Weg zum Appartment
Es sieht fantastisch aus, ein zweites Venedig. Eine Stadt aus einer anderen Zeit.

Beeindruckend ist das bewachte Tor samt Zugbrücke.
Und natürlich die Hauptstrasse - glattes Strassenpflaster glänzt im weissen Licht, so einen Boden gibt es kaum ein zweites mal auf dieser Welt.
Kein Wunder das hier einst ein Schiff bei Star Wars langgeflogen ist.

Unser zu Hause
Da haben wir gewohnt
Am ersten Tag folgen wir einer Stadtführung.
Diese soll die Themen "Game of Thrones" und "Historische Altstadt Stadtführung" covern.
In 90 Minuten werden uns interessante Fakten zu Game of Thrones übermittelt - wie die Stadt abgesperrt wurde, wie die Anwohner von HBO entschädigt wurden oder wo der Weg der Schande (Shame! Shame! Shame! - es gibt sogar Shame Burger zu kaufen) sich befindet.

Gleichzeitig erfährt man was über die berühmten Wahrzeichen Dubrovniks, ein wenig über die Geschichte oder warum es hier total sicher ist.

Interessanter Fact: Milionen von Touristen kommen jedes Jahr in die Stadt. (Faktisch haben wir mehere Dutzend Stadtführungen parallel gesehen... schon krass...) aber weniger als 900 Menschen leben nur noch im Stadtkern.

Alles in allem Empfehlenswert, bei 20€ pro Nase für eine Walking Tour allerdings auch ein stolzer Preis.

Stadtmauer von Dubrovnik
Mama und Emilia auf Stadtmauer
Als zweites Highlight nehmen wir am zweiten Tag die Wanderung über Stadtmauer und Festung mit.

Morgens um 8:15 um ein wenig dem Megatouriansturm und der Mittagshitze aus dem Weg zu gehen. (Gute Entscheidung!)
Man, war unsere Tochter tapfer...
Bewusst haben wir Buggy nicht mitgenommen und auf Manduka / zu Fuß gesetzt.
Das war eine sehr gute Idee, ein Kinderwagen wäre unmöglich gewesen, viel zu viele Treppen.
Rauf runter, Sonne, kaum Schatten, mehr Sonne, mehr Stufen.
Erst die Stadtmauer, dann auch noch die Festung.

Mehr als 2,5 Stunden wandern wir insgesamt umher und am Ende sind wir erschöpft und gebraten.
Das "Hello Kitty" Kettchen für Emilia ist mehr als verdient <3

Strand von Dubrovnik
Der schöne Strand
Zur Belohnung geht es nachmittags an den Strand.
Dachten wir.

Aber der ist....
klein, häßlich und sowas von überfüllt...
Da ist uns die Lust vergangen und wir haben ohne Zeh ins Wasser zu halten kehrt gemacht.
Schade eigentlich, denn der Blick von Strand auf Stadt sah schon gut aus und wir waren in absoluter Meerstimmung.
Aber nichts zu machen, da war kein Fleckchen frei und es war mehr als ungemütlich. Und wir sind baden am Ballermann 6 gewohnt...
Stattdessen waren wir ein wenig entspannen und shoppen - Emilia erwirbt nach längerer Überredungskunst ein Eulenkleid, was sie von nun an Tag und Nacht tragen möchte.
Putzig.


Insgesamt ist Dubrovnik eine Reise wert, alleine einmal durch die Strassen zu streifen... ein Muss.
Es erinnert stark an Venedig, preislich bewegt es sich auf dem unangenehmen Niveau deutscher Grossstädte.
Prägend ist auf jeden Fall die Filmindustrie und insbesondere Game of Thrones; jede Stadtführung an der wir vorbeikommen erzählt irgendwas zu irgendeiner Szene aus einer der diversen Staffeln.

Ein Nebensatz zum Geldabheben: Die Bankautomaten bieten einem einen garantierten Kurs an - ca. 6,7 Kuna bekommt man für einen Euro.
Wenn man ablehnt bekommt man 7,3 Kuna für einen Euro.
Abzug! Eine Megaunverschämte Masche des Touristenbetruges an ALLEN Geldautomaten.
Unser Appartment können wir übrigens vorbehaltlich empfehlen... Miniraum, aber zentrale Lage, herzlicher Gastgeber und Schildkröten im Garten.

Finale Dubrovnik Impressionen:

Gassen von Dubrovnik
Typische Gassen
Dubrovnik - Kings Landing
Dubrovnik vs...
Game of Thrones - Kings Landing
...Kings Landing
Unsere Mitbewohner
Anja, Jens und Emilia auf der Mauer
Auf der Mauer
Panorama der Stadt
Panorama der Stadt


Bosnien. Mostar. Nie gehört.

(AJ)
Emilia schläft
Emilia klebt an Papas Bein
Per Bus geht es weiter nach Mostar.
Am besten man setzt sich links in den Bus da man gen Norden fährt und so nach Westen auf das Meer schaut - schön bei der tollen Küstenstraße.
Insgesamt haben wir (bedingt durch die etwas difuse Strassenführung und dem "schmalen Stück Bosnien in Kroatien") drei Grenzüberquerungen vor uns.
Vorwarnung von unserem Gastwirt war, dass dies ewig immer dauert und man eine Stunde aufgehalten wird...
Dementsprechend reserviert motiviert starten wir.

Aber bei uns ging’s fix 5-10 Minuten je Passkontrolle, alles gut.

Ankunft in Mostar gegen 16 Uhr.
Prinzessin Emilia hat fast ganze Busfahrt auf bein von Papa geschlafen .

Der erste Eindruck von Mostar: Schock! - wie hässlich ist das denn hier ??
Grau in grau . Bettler, Kriegsruinen , Müll , zerfallene Häuser.

Der Eindruck entstand mit schwerem Gepäck und quengeligem Kind bei einem endlosen 20 Minuten Marsch zur Villa Sulajman.
Bei der Ankunft klarte sich das Mostarbild ein wenig auf; Wir wurden sehr herzlich empfangen von der Besitzerin. Im Innenhof ein schöner Garten der als Frühstücks Location dient und unser schönes großes Zimmer hat sogar ein Himmelbett. (Bedeutet natürlich, dass Emilia da nicht mehr rauszukriegen war...)

Stari Most
Stari Most.
Wir gingen erstmal Richtung Altstadt und Brücke, die ca 5 min von unserem Appartment entfernt lag.

Eine ganz neue Welt öffnete sich uns.
Kleine enge Gassen viele Souvenir Geschäfte u Restaurants führten schlussendlich zur Hauptsehenswürdigkeit - der Brücke "Stari Most".
Wir erklimmen die Brücke trotz Bhuggy und Emilia staubt eine kleine Flöte ab. (Wunderschöne Musik begleitete uns fortan).
Danach beendeten wir den Abend im scheinbar begehrteste Restaurant vor Ort (Sadrvan).

Unseren einzigen kompleten Tag in Mostar starteten wir mit einem reichhaltiges Frühstück bei denen 10 Leute locker satt geworden wären.
Vorher. Nachher.
Vor Krieg & Heute.
Danach folgten wir einer Free walking Tour - absolut empfehlenswert.
Beeindrucken und erschreckend waren die "Vorher Fotos" von vor dem Krieg die er uns zeigte, man spürte wieder wie nah das kriegsgeschehen war.
Noch nie waren wir in einer Stadt, die noch vor so kurzer Zeit in einem Krieg war. Teilweise wurden die Gebäude wieder aufgebaut, teilweise findet es noch statt.
Schön zu sehen sind hier die architektonischen Unterschiede zwischen "Austrian-Hungarian" und "Kommunism"... klar, die kommunistischen Gebäude sind deutlich schneller weider aufgebaut worden, ist ein wenig günstiger.
Nach 90 min endete die Tour und wir gingen selbst noch etwas durch die Altstadt, schauten uns die ältestes Moschee an und Bestiegen den sehr (!) engen Turm des Minarettes.
Nur schlanke Leute kamen aneinander vorbei.

Brückenspringer von Mostar
Brückenspringer
Nach der Tour wandern wir noch einmal durch die Altstadt.
Dieses Mal auch unten ans Flussufer.
Hier sammelt und wirft Emilia Steine und wir durften die Brücken Springer beobachten.
Über 20 Meter springen die Jungs da runter...

Die Springer sammeln Geld - wenn sie genug haben, dann springt einer runter.
Insgesamt drei mal durften wir einen wagemutigen Mann springen sehen.

Mit einem bosnischen Mahl beenden wir unseren Mostarausflug.

Die Stadt hat nach dem ersten Schock einen sehr tollen EIndruck hinterlassen!

Fazit: Volltreffer! Erster Eindruck erschreckend, aber insgesamt top! Einen Besuch wert - wahrscheinlich kann man derzeit Bosnien super per Rucksack erforschen.

Papa und Emilia
Emilia und Papa
Emilia im Himmelbett
Emilia in ihrem Himmelbett
Emilia und Mama
Emilia und Mama
Blick auf Moschee
Blick auf Moschee
Blick auf Brücke
Blick auf die Brücke
Mostar am Abend
Mostar. Schön!


Ein Banana Split in Split bitte.

Tags darauf morgens noch schnell ein reichhaltiges Frühstück und dann mit 2 große Rucksäcken , Bhuggy , kleiner Rucksack , große Handtasche , Essens Tüte , Bhuggy Tasche, schlecht gelauntem schläfrigen Baby und schnuffi zum Bus Bahnhof. Uff!
Turm in Altstadt
Turm in Altstadt
Hoch ging’s durch Serpentinen in die Berge. Emilia spielte gut mit ihrer Puppe und ihrem Dad, zwischendurch sagte sie mal ihr sei schlecht. (Glücklicherweise Fehlalarm). Nach ca anderthalb std erreicheteb wir die Grenze, diesmal dauerte es lange 45 min inklusive Check von 2-3 Koffer. Wunderschöne Strecke nach Split, durch die Berge und dann die Küstenstr entlang. Demm Busfahrer selbst gefiel die Strecke wohl nicht - er tat alles dafür, dass die Fahrt schnell vorbei geht und drückt extrem aufs Gas...

4,5 Stunden Bus vorbei.
Aussteigen.
Es ist heiss, es ist voll und es ist laut.
Wie ein Mann mit dem Hammer, aber es wird erst schlimmer, dann besser;
20 Minuten (mal wieder) mit schwerem Gepäck wandern wir hart durch eine übervolle Stadt.
Und dann finden schließlich unsere Wohnung mitten in der Fußgängerzone, nahe dem ehemaligem Palast, nahe dem Meer.
Schnuckelig.
3 Etagen für uns!

Flair von Split
Flair of Split
Erstmal ein Eis essen (Selbstverständlich ein Banana Split!) und ein wenig das Flair der Stat aufsaugen.
Es ist ähnlich prächtig wie Dubrovnik, aber -trotzt unzähliger Touristen- ein bisschen weniger touristisch, hier scheinen auch ein paar Menschen zu leben und nicht nur Urlaub zu machen. Tipp: Abends am Ufer joggen ist ein Traum!

Unseren vollen Split-Tag starten wir mit einer Walking Stadtführung auf deutsch - damit Emilia auch mal etwas mehr mitbekommt.
Aber leider spricht Mario sehr nuschelig und leise und schein nicht auf Kinder getrimmt zu sein. Typisch Lehrer halt...
Trotzdem erfahren wir einiges über die Stadt;
Lannister
Lannister.

Ein ehemaliger Römerpalst ist das, der Kaiser Diokletian (der letzte Christenverfolger) als Heimat diente.
Man muss sich das so vorstellen: Ein ganzes Stadtviertel mit Strassen, Gassen, Geschäften, 2 Etagen und allem drum und dran... das war früher sozusagen ein Gebäudekomplex der nur für den Kaiser da war. Egozentriker diese Kaiser...

Insgesamt fühlen sich unsere 40 Euro nicht gut angelegt an. Eine Free Walking Tour auf Englisch hätte uns genauso viel gebracht, wäre aber eben... for free gewesen. Emilia fand so oder so die Katzen die rumliefen am spannensten.

Spielen am Brunnen
Brunnenspiele
Nachmittags besteigen wir noch den Berg mit seinen gefühlten 501 Stufen, derum die Ecke liegt.Die Anstrengung wird mit einem schönen Blick auf Split belohnt.
Ausserdem "flanieren" wir noch an der schönen Strandpromenade, besuchen kurz einen Spielplatz und finden ein paar Krebse am Ufer.
Den Strand sehen wir aus der Ferne. Nein, nach Dubrovnik bruachen wir das kein zweites mal, es sieht ähnlich überfüllt und unangenehm aus.

Kulinarisch erlebten wir einmal ein Babyfiasko bei einem Italiener und einmal gingen wir gesund vegetarisch essen.

Fazit:
Split ist nett, nicht die beste Stadt der Welt.
Sie gilt für uns nun als erschlossen, sie reiht sich bei mir hinter Mostar und Dubrovnik ein. Heimliches Highlight war der Brunnen vor dem Palast, an dem Kinder ihren Spass haben...
Überhaupt sind Brunnen toll =)


Family vor City
Blick von Festung
Promenade von Split
Promenade von Split


AI mit Baby

Winter is coming
Winter is Coming!
Schnell einen Mietwagen holen und ab an den Strand... dachten wir.
Doch leider haben wir die Rechnung ohne Hertz gemacht bzw. nicht genau genug.

Der verfügbare Betrag meiner Kreditkarte reicht nicht aus um die Kaution abzudecken.
Ca. 50€ fehlen... es ist schwer bis unmöglich das zu glauben. Sehr bitter: Wir hatten über 1.000 Euro schon vorher bezahlt.
Viele Diskussionen (incl. Beschimpfungen) später verlassen wir das Büro und hasten in einen Bus gen Pakostane.
Die im Voraus bezahlten 1050€ für 14 Tage Mietwagen schwirren mir im Kopf rum, angeblich wird es zurücküberwiesen.(Eine Woche später ist das Geld auch da :-))
Leider können wir so nun auch nicht Trogia anschauen.

Matschepampe
Matschepampe
Angekommen in Pakostane per Bus liegen beschwerliche 20 Minuten Wanderung mit Rucksack, Gepäck und Kind noch vor uns.
Dann aber sind wir da.
Ein AI Resort mit Bambushütten ohne Strom, ohne Licht, ohne Klo aber mit Mückennetz.
Muss halt so sein hier, Hütte ist trotzdem schnuckelig.

So machen wir nun 4 Tage Entspannungsurlaub.
Essen, Strand, Essen, Strand, Essen, Minidisco, schlafen. Repeat.
Ab und an ein bisserl Sport zwischendurch.
Am liebsten bauen Emilia und Papa einen Damm :-).

Was sich eintönig anhört fühlt sich gut an - Emilia plantscht munter mit ihrem Zebra im Meer und wird immer mutiger. Matschburgen werden gebaut, Pakostane im Joggschritt erkundet und das Essen ist echt abwechslungsreich (sind ja auch nur 4 Tage ;)).
Aber wir erkennen auch... als Pauschis fühlen wir uns nciht so ganz wohl. Selbst hier werden dann Speis und Trank langweilig.
Am letzten Tag probiere ich noch einmal SUP aus - eine sehr... nasse Erfahrung mit vielen Stürzen. Gerne wieder!

Dann gehts weiter per Auto gen Plivicer Seen, einmal Hardcore wandern.

Zebra Emilia Mama
Zebra Emilia Mama
Pina Emilia
Pina Emilia
Papa und Tochter im Meer
Papa und Tochter im Meer
Sonnenuntergang Pakostane
Sonnenuntergang Pakostane
Unsere Bambushütte
Bambushütte. No Strom. Back 2 Basic.


Wandern im Nationalpark Plitvicer Seen

Wasserfälle und schönes Wasser
Wasserfälle und schönes Wasser
Eben noch mit dem Zebra im Meer und in der All Inclusive bar - nun schon im gemieteten verlateten Opel Astra auf dem Weg gen Inland zum Nationalpark Pliwitzer Seen.

Die Kroaten haben einen gewöhnungsbedürftigen Verkehr... Tempo 60 / 70.... und keiner hält sich dran.
Auser ich.
Angeblich wird total viel geblitzt.
Naja, dementsprechend gemütlich werden wir oft überholt.

Schließlich kommen wir an, in einer kleinen... Ansammlung von Häusern.
(Dorf wäre too much, eigentlich stehen hier nur 3 Häuser und eine Autobahn).
Dort finden wir uns wieder in einem unspektakulären kleinen Guest House (Guest House Mara).
Highlights des Hauses: Elsa/Anna Ball für Emilia und endlich wieder Strom!

Weg
Weg. Selten so leer wie hier.
Ein Facetime Managerspielverhandlungsabend mit sehr leckerem Babic Wein folgt der Tag warum wir hier sind, ja, vielleicht sogar der Grund warum wir nach Kroatien wollten.

Es geht morgens gen Nationalpark Plitvicer Seen.
Wir dachten der frühe Vogel fängt den Wurm - sprich, mit die ersten am Park sein und dafür den Tourimassen entgehen.

Aber denkste... der Park machte schon um 7 auf, wir haben mit 8 geplant, waren aber um 9 da.
So stehen wir eine halbe Stunde in der SChlange um ein Ticket zu ergattern und erwarten das Schlimmste.
Zusätzlich zeigt sich Emilia von ihrer schläfrigsten, bockigsten Seite und ist gar nicht zum bewegen zu bewegen...

Nicht Durchhängen!
Nicht Durchhängen!
Final haben wir gegen 10 eine Eintrittskarte und wandern gen Station 1.
Wir haben uns für Wanerweg H (4-6 Stunden) entschieden.
Zunächst geht es per Bus-Bahn von Eingang 2 zu Station 3.

Ab hier ist alles irgendwie... besser...

Erste Eindrücke von den Seen - Noch nie so ein krasses Türkis gesehen.
Die Touristen scheinen sich zu verteilen - Kein Vergleich zu Dubrovnik oder Split.
Und Emilia kann ja doch gehen - Wer hätte das gedacht ?

So geht es von einem See zum Nächsten, über Stege und Seen, ruhige Fische begleiten uns genauso wie tosende Wasserfälle.
Toll!

Zwischendurch noch eine Bootsfahrt und die ein oder andere Rast.

Insgesamt sind wir so gute 4,5 Stunden unterwegs.
Emilia ist dabei echt fleißig, insgesamt wird sie bestimmt knapp 2 Wanderstunden in den Beinen haben.
Den Rest der Zeit verbringt sie im Manduka auf Papas Rücken oder wir tragen sie hier und dort mal ein wenig.
So verdient sich eine 3-jährige diverse Keks und ein Eis.

Unter dem Strich: Ein toller Tag mit vielen Wasserfällen und EIndrücken.
Hier sagen Bilder mehr als Worte.

Jens meets Waterfall
Jens meets Waterfall
15 kg Emilia im Rucksack
15 kg Emilia im Rucksack
Anja meets Waterfall
Anja meets Waterfall
geiles Wasser
Geiles Wasser!
Mama y Emilia
Mama y Emilia
Naturparkfamily
Naturparkfamily
Hammer Natur
Natur pur.


Pula.

Pula
Pula
Nächste Station: Istrien, das beschauliche Pula.

Hier ist der erste Eindruck positiv.
Stadt scheint schön, da ist n riesiges Kolosseum und unser Appartment ist auch toll. 2 Zimmer mit Balkon und Garten.
Und Schildkröten im Garten.
Fantastisch.

Nicht so fantastisch ist allerdings das Wetter am ersten Tag. Regen und richtiges Gewitter über uns.

So bleibt uns nur eins:
Ab ins Aquarium! Eine Art Sea World in Mini. Besser als Aquazoo Düsseldorf, schlechter als Sea life Oberhausen. Charmant hier ist: die Haie, Rochen und anderen Fische leben in einem ehemaligen Fort unter Tage. Echt nett hergerichtet. Leider hatten an diesem Tag viele andere Familien dieselbe Idee, dementsprechend voll waren die engen Gänge.

Tags darauf war das Wetter schön. Also, auf in den Nationalpark Kamenjak!
Ist empfohlen laut diverser Medien - 10€ und diverse Hubbelpisten später sind wir da.

Der Park besteht aus vielen Wegen und Stränden mit verborgenen Zugängen. Wir dachten da ist bestimmt was für uns bei...

Leider wurden wir enttäuscht.
Minikiesstrände sind unbequem, voll, schwer erreichbar und nicht kinderfreundlich.
Auch nicht liegefreundlich.
Dann noch eine Horde Wespen...
Nein, abgehakt, war leider nichts. Zum biken und wandern vielleicht, aber nicht zum chillen oder schwimmen / plantschen. Ab sofort werden Kiesstrände eher gemieden bei zukünftigen Urlauben.

Ansonsten:

Viele alte Steine!
Viele alte Steine!
Für 12 Euro buchen wir eine "Hop On Hop off" Tour und scherließen so die Umgebung. Eine Runde dauert ca 50 Minuten, Highlight hier ist das Colusseum - eine alte Arena, gut erhalten aus der Römerzeit, in der heute noch Konzerte gegeben werden.

Abends wandern wir in die "Strasse zero" - fast ganz Pula ist unterkellert, hier sind Katakombonben die vor dem ersten Weltkrieg ausgehoben wurden. Hier sollte die gesamte Bevölkerung Platz finden. Ein wenig gruselig, aber doch mehr als sehenswert.

Und was geht sonst ?
Joggen macht mittelspass, shoppen kann man ganz gut und Jens war mal wieder Tauchen . (Incl Tintenfisch und Tretbootwrack).

Als letzter Akt in Kroatien bekommt Emilia ihren ersten Bouncing Ball. Papa stolz :-).
Sidestory Mietwagen II:
Unser gemieteter, in die Jahre gekommener Opel Astra hat nicht nur hunderte Kratzer, nein, er hat keinen Heckscheibenwischer, keine Sprinkleranlage zum Saubermachen und zu wenig Druck auf den Reifen.
Final klemmt noch der Tankdeckel, so dass wir nicht tanken konnten. Zu viel des Guten...
Glücklicherweise passte es vom Sprit her und Hertz bewies Herz und kauft mir meine nicht erfundene Geschichte ab und wir müssen nix für das nicht betankte Auto zahlen.

Dachten wir... bis ich eine unbekannte Abbuchung auf meiner Kreditkarte entdeckte... to be continued.

Koluseeum war das Highlight
Koluseeum. Highlight von Pula.
ZERO Strasse
ZERO Strasse - cool!
Kolusseum von Pula
Kolusseum von Innen
Triumphbogen
Triumphbogen
Shark attack!
Shark attack!


Abstecher nach Slowenien.

Ljubljana
Ljubljana
Per Bus geht es weiter gen Ljubljana - eine unspektakuläre Fahrt mit einer kurzen Passkpontrolle. Da wir nur 1,5 Tage haben steht volles Touriprogramm auf dem Plan.

Zuerst einmal schnell durch die Stadt und hoch auf den Berg. Die Aussicht soll hier fantastisch sein gegen Abend.
Sie war... mittelmäßig.
Lustig war das Känguruh am Bergfuss, hier hatte Emilia enormen Spaß. Brunnen eben...

Tags darauf folgen wir einer Free Walking Tour.
Bisher waren wir von solchen Touren positiv verwöhnt, aber dies hier war die BESTE(!) Free Walking Tour die wir bis dato hatten.
Wir lernen Ljunbljana von einem jungen Studenten kennen, der uns seine Stadt humorvoll präsentiert. Alles ist zu Fuß erreichbar, die Häuser sehen teilweise richtig schön aus.
Eine Stadt zum wohl fühlen
Eine Stadt zum wohl fühlen


Mein Highlight waren die Brücken vor Ort.

Generell macht es total viel Spaß durch die Stadt zu schlendern. Die Stadt hat Flair, ist "alternativ" und nicht von Touristen überlaufen.
Ausserhalb des Centers gibt es -fußläufig erreichbar- einen tollen, RIESIGEN Park - größer als der englsiche Garten in München.
Wir erschließen ca. 5% des Parkes und verbringen Zeit an einem Spielpaltz mit Tarzanschaukel.

Abends lassen wir bei Regen und Wein den Abend ausklingen.

Gewohnt haben wir in der Nähe des Bahnhofs in einer unzumutbaren Wohnung - das war der negative Teil.
Gelegen war die Wohnung im Viertel Metalkova - ein besonders alternatives Viertel in dieser alternativen Stadt, mit viel Spraykunst an den Wänden.

Danke Ljubljana, wir haben uns echt wohl gefühlt und wollen wiederkommen! Eine echt tolle Stadt, schade das wir das Nightlife noch nicht erschließen konnten.
Emilia und da Känguruh
Emilia und da Känguruh
Family vor Skyline
Family vor Skyline
Dragonbridge
Drachenbrücke
Abgefahren
Wandkunst
Emilias Wohnzimmer
Emilias Wohnzimmer


Salzburg.

Mozartkugeln
Mozartkugeln
Vorletzte Station unserer Resie erreichen wir per Zug - Salzburg.
Hier haben wir nur einen Nachmittag zum erschließen...

Wir erreichen eine echt imposant aussehende Stadt im Regen und wandern erstmal mit Sack und Pack zum Hotel Adlerhof.

Dann versuchen wir die Stadt zu erschließen.
Nebel über Salzburg
Nebel über Salzburg
Umherschlendern, Getreidegasse, Hoch auf n Mönchsberg, Runter zum Dom, ab in die Brauerei - mit Selbstbedienung.

Wir schaffen es einen Eindruck von der Stadt zu gewinnen. Die Wanderung über den Berg war toll und die Stadt hat einen tollen Kern.

Am nächsten morgen hasten wir durch den Regen noch einmal durchs Spielzeugmuseeum - das hat sich echt gelohnt, absolute Empfehlung hier!

Final geht es weiter per Zug gen Seefeld.
Mozart Wohnhaus
Hier hauste Mozart!
Brauhausmärchen
Brauhausmärchen
Spielzeugmuseeum
Spielzeugmuseeum

Evergreen: Wandern in Seefeld.

Seefeld
Seefeld
Zurück nach Seefeld fühlt sich an wie zurück in ein Stück Heimat.
Dieses Mal startet es aber ein wenig holprig - unsere Wohnung ist klein, nicht besonders schön (Hauptsache wir haben einen Fleischwolf!) und wir durften mal wieder über 20 Minuten durch die Gegend wandern mit vollem Gepäck und mit mitlerweile kaputtem Kinderwagen...

Aber abgesehen von der Wohnung war es toll in Seefeld.

Wir unternehmen tolle Wanderungen zu verschiedenen Almen, wobei auch Emilia teilweise über eine Stunde wandert!(bzw. wird sie vom Vater am Arm hinterhergeschliffen und dabei wird erzählt und erzählt und fantasiert und und und... anstrenged. Schön.)

Wolkenpanorama
Wolkenpanorama
Highlights waren die Sonnenalm (Emilia geht bis ganz oben alleine), die Bodenalm (die wir trotz Anjas Navigationsverwirrungsversuchen gefunden haben) und schließlich der Panoramaweg - hier erreichen wir die silberne Wandernadel.
Stolz!
Als Klassiker besuchen wir auch einmal die Rosshütte, leider ist der weitere Weg zum Joch nicht möglich, der Wanderweg ist gesperrt.

Davon abgesehen lassen wir es uns gut gehen und essen viel und gut.
Kulinarische Highlights sind wahrscheinlich die Seefelder Stuben und der Gutshof Hirschen in Leithen.

Einen Tag verbringen wir im örtlichen Spaßbad - toll hier: Spannende Rutsche für die Eltern und auch Emilia macht ihre erste Wasserrutschenerfahrung.

Fazit zu den Stationen des Urlaubes:

Wandern in Seefeld - wunderschön!
Wandern im Nationalpark - schön!
Die Städte Kroatiens - ganz nett, aber zu überlaufen im Sommer
Die Strände von Kroatien - nicht unser Ding
Bosnien - Megapotential
Slowenien - Ebenso grosses Potential und mega freundlich

FInale IMpressionen von Seefeld:

Kleine Kamerafrau
Kleine Kamerafrau
Emilia rennt
Lauf kleine Maus
Im Wanderrucksack
Im Wanderrucksack
Seekircherl
Seekircherl
Panorama der Berge
Bergpanorama
Papa y Emilia
Papa y Emilia
Kaiserstand
Kaiserstand
Wolkenspiegel
Wolkenspiegel
Wandersleut
Erschöpfte Wandersleut
Die Hobbits
Die Hobbits
Enzian
Enzian. Lila und nicht blau!
Stuntmädchen
Stuntmädchen


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Promenade von Split