Ans Ende

Familienurlaub Portugal


Wir können nicht nur Backpacking, wir können auch Familienurlaub mit Strand und so.
Dachten wir uns.
Da ergab sich die Gelegenheit, Onkel Jan und Patentante Simone haben uns angeboten zusammen einen Urlaub zu verbringen in einem tollen Anwesen bei Praia de Mascas.
Gruppenfoto am Strand
Gesagt - getan, wir fliegen mit Tap Airlines für Ca. 400€ (2 Erwachsene, 1 Baby) nach Lissabon. Dort wurden wir schon von Simone und Jan erwartet und mit dem Auto ging es nach Praia de Mascas, dem "Apfelstrand". Vor Ort erwartete uns eine wunderbare Anlage mit allem was das (Baby)Herz begehrt. Optimale Vorbereitung, super Gastgeber vor Ort!
Die Temperatur schwankte tagsüber zwischen 23 und 29 Grad, es ist praktisch nie unangenehm heiß, die Nächte sind angenehm kühl. Fantastisch.
Klar steht hier weniger Backpacking, Sightseeing und Abenteuer auf dem Programm, sondern mehr entspannen, Sonnen und Baby bespassen. Praktisch sind wir fast jeden Tag an einem der zahlreichen Strände in der Umgebung oder aber am hauseigenen Pool.

Das Kind am Strand Dabei nähert sich unsere eher wasserscheue Tochter stetig ihrem Babyplantschbecken - nach anfänglicher Mindestdistanz von 2 Armlängen nähert sie sich Tag für Tag immer mehr an, so dass sie zunächst mit den Händen darin plantscht und am Ende tatsächlich in dem Miniplantschbecken steht. Bravo. Das Meer ist allerdings nach wie vor unheimlich, lediglich einmal erreicht eine Welle Emilias Füße :-).

Wir erkundeten in der Umgebung insgesamt vier Strände;
Praia de Mascas ist der zur Stadt gehörige Strand, klein aber charmant.
Dahinter erstreckt sich die Playa Grande, ein breiter Strand der massig Platz bietet.Hier macht es besonders viel Spaß sich in die Wellen zu werfen, die einen zuverlässig umwerfen und an den Strand spülen. Leider ein wenig kalt - Atlantik eben.
Hinter der Playa Grande liegt der Strand D'adraga. Zwischen beiden Stränden verläuft ein Wanderweg der mit 352 Stufen beginnt - dies hatte ziemlich starke Auswirkungen auf mein Joggingtempo...
Praia D'adraga ist ein kleiner Strand, umschlossen von Klippen die auch kleine Höhlen beinhalten. Nett.

Die erste Karusselfahrt des Lebens Der letzte erschlossene Strand heißt mareiga (Oder so ähnlich), soweit ganz nett, auch hier ein hervorragender Wellengang. Allerdings besteht der Untergrund im Meer weniger aus Sand und mehr aus Steinen - an ein eifriges in die Wellen stürzen ist ohne Schienenbeinschoner und Sicherheitsschuhe nicht zu denken... Leider. Dafür fließt an dem Strand ein kleiner Fluß ins Meer, für kleine Kinder ein super Spielplatz.

Emilia zerstört ihre erste Strandburg, vergräbt erstmals ihre Mini Füße und probiert ein wenig Sandkuchen. Mit einem Baby am Strand ist ein tolles Gefühl - etwas ganz anderes. Man kann ihr die Welt zeigen und sie dankt es einem mit einem Lächeln :-).
Familie beim Essen
Außer Strand und Garten unternemen wir relativ wenig - einmal besuchten wir das Örtchen Cascais, ein andermal besichtigten wir den Markt in Sao Pedro (Mini...). Weiterhin machten wir einen Ausflug zum "Cabo de Rocca". Allerdings war es so nebelig das wir so gut wie nichts von den Klippen und Meer sahen - und das obwohl man hier meeeegaweit schauen kann, angeblich - es ist schließlich der westlichste Punkte vom europäischen Festland. Außerdem stand in unserem Ort ein großes religiöses Fest an und und wir verfolgen die Prozession wie "nossa senhora de Praia" ins Meer geführt wurde.

Westlichste Punkt des euroopäischen Festlandes Diese Prozession war etwas besonderes. Der ganze Ort wurde geschmückt und alle sind auf den Beinen. Nach einem Gottesdienst zog der ganze Ort laut jubelnd durch die Straßen bis hin zum Meer. Dabei wurden Blumen und Konfetti geworfen. Am Ende standen die Begeisterten im Meer zusammen mit Blumenkränzen und Marienstatuen. Zum krönenden Abschluss flog ein Flugzeug über die Menge und warf Blütenblätter hinab. Echt interessant.
Wobei für Emilia die am Rand stehenden Autos interessanter waren ;-).

In Alfama Danach ging es noch nach Lissabon fur 2 Nächte.
Wir übernachteten wie die letzten Male in unserem Lieblingsviertel Alfama (bergauf, bergab, bergauf, bergab....)
Dieses Mal erwischen wir ein hübsches Airbnb Appartment mit Flußblick. Eine Superbasis um die Atmosphäre des Viertels zu genießen. Dieses Mal ist auch das Wetter um einiges besser als noch im März, daher ist uns der Part noch ein wenig mehr ans Herz gewachsen.
Wir spazierten zu zwei Aussichtspunkten, besuchten den Park Sarafina und aßen abends portugiesische Tapas in den Gassen Alfamas und wurden dazu mit Fado Gesang begleitet. Toll!.




Abends ein Bierchen
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