Ans Ende

Erobere New York in 7 Tagen - Family and Friends



New York - klar. Family and Friends - nicht so ganz, dass muss erklärt werden.
Central Park Dieses mal bedeutet "Family" eine "Vater-Sohn-Reise" gen New York.
"Friends" steht für Mo, bei dem wir freundlicherweise mitten in Manhattan übernachten dürfen.
Nach 7,5 Stunden Fug erreichen wir den Flughafen JFK. Ereignislos (und Ticketlos :-( ) geht es per Airtrain und Subway gen Pen Station wo uns Mo am Madison Square Garden aufließt. Freude :-).
Per Subway geht es weiter zu Mo's Wohnung. Alles ohne Warten, ohne Schwierigkeiten, ja selbst die Passkontrolle war easy und schnell.
Das Appartement liegt im Herzen von New York - fantastisch, ca. 300m neben dem Central Park.
Die ersten Eindrücke der Stadt: Groß, viele Menschen aber... nicht überlaufen, echt ok!
Wir spazieren einmal gen Central Park und gewinnen einen ersten Eindruck von der grünen Lunge der Stadt. Empire State Building Anschließend essen wir einen Burger auf der Parkbank (Bier darf man im Freien ja leider nicht trinken) und dann lassen wir den Abend gemütlich im Amsterdam Ale House bzw. bei Mo und Gerlyn zu Hause ausklingen, bevor der Jetlag sein Tribut tollt.

Tags darauf ist Brooklyn dran.
Auf dem Weg dorthin machen wir Zwischenhalt am Union Square, spazieren den Lonely Planet Stadtwalk gen Madison Square Park und danach weiter zum Empire State Building. Gemütlich und schön.
Besonders attraktiv: (und definitiv mehr als ein Foto wert): Das Flatiron Building.

Mit der Subway landen wir in Brooklyn, dort folgen wir -erneut- dem Lonely Planet Stadt walk (Brownstone and Bridges Neighbourhood walk) und lernen einen Stadtteil kennen der einfach wunderschön ist. Vorher hatte ich keine Idee was Brooklyn bedeutet, nun habem wir ein kleines bisschen kennengelernt.
Geprägt von Treppen die mit ihren 10 Stufen zu Wohnhäusern führen liegt das Viertel ruhig und sympathisch in der Nähe des East Rivers. Vom Fluss aus gibt es einen fantastischen Blick auf die Skyline von Manhattan - man kann beim Gang an der Promenade entlang praktisch seinen Blick kaum von den Hochhäusern lösen... wobei dies unfair ist, denn auch die Häuschen auf der Brooklynseite sind sehenswert.
Nach einer kleinen Stärkung geht es nach Ende des Walks einmal zu Fuß über die Brooklyn Bridge - die Sonne kommt sogar raus :-). Bevor wir über die echt malerische Brücke gehen, wandern wir zu einem Punkt, von dem aus man das Empire State Building unter einer Brücke fast komplett sehen kann. Spooky!
Alles in allem bewältigen wir an dem Tag mehr als 15 km und haben bereits eine Menge gesehen.
Abgeschlossen wird der Tag mit einem Rib Eye Steak ala Mo y Gerlyn :-)
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Hop on Hop Off - alles in New York Downtown

Montag.
Nun müssen alle braven New Yorker arbeiten - was machen wir Touris ?
Klar, einmal Hop On Hop Off. Dieses mal mit den Big Bus Tours. Runtergehandelte 57 Dollar pro Nase kostet der Spaß und beinhaltet allerlei Zeugs - 48h Ticket, Uptown und Downtown Tour, Nachttour und Schiffsfahrt.

Times Square Eines nach dem anderen - wir starten mit der Hop On Hop Off Downtown Tour - wobei da nicht viel mit hoppen ist, da es definitiv mehr Touristen gibt als es dem Fahrplan des Busunternehmen es zulassen würde. Aussteigen bedeutet: Das nächste mal einsteigen im unteren Bereich - das macht keinen Spass...
Wir stellen uns am Times Square in die MEGA Warteschlange und rechnen mit mind 1h Wartezeit - nach 3 spontan eingesetzten leeren Bussen und 25 vergangenen Minuten sitzen wir oben auf einem tollen Platz. Von hier aus gewinnen wir weitere Eindrücke der Stadt.
Die Hochhäuser dominieren.
Jedes hat seine Geschichte.

Lady Liberty Trotzdem gibt es zahlreiche Parks und, was auffällt, trotzt über 8 Mio Menschen und jede Menge Verkehr - so richtig "smoggy" fühlt sich die Luft nicht an. Während der Tour erzählt uns eine Stimme etwas zu den Sehenswürdigkeiten. Manchmal. Meist aber schallt uns eine immer nerviger werdende Musik im Ohr und zermalmt das Gehirn.
An einem Pierzwischenstopp steigen wir aus und begeben uns auf eine kurze einstündige Schiffstour die uns einmal Lady Liberty ein wenig näher bringt. Die hat sich absolut gelohnt, einfach entspannt in der Sonne über den Hudson River zu cruisen.
Wobei, entspannt ist relativ... Leider machen wir Bekanntschaft mit den Ellenbogen der Chinesen die um jeden Preis ein Foto von allem schießen wollen, am besten an der Reling ein Selfie mit einer Spiegelreflex.
Keine Rücksicht. Nicht nett. Aber wir sind standhaft geblieben :-).
Nach der Bustour wandern wir gen Hauptbahnhof, passieren dabei unglücklicherweise einen Disney laden (wie könnte man da kein Geld ausgeben :-// ).
Der Hauptbahnhof (Grand Central) ist schon ein Prachtstück, eine riesige Eingangshalle mit zahlreichen Bahnsteigen und unterkellert von einem riesigen Fresspalast.
Hier gönnen wir uns einen Burger und wandern zurück gen Time Square - die nächste Bustour wartet auf uns, die Night tour .

Die Nachttour geht entlang einer ähnlichen Strecke wie die Tags Downtown Tour, nur ohne Hop off. Und es ist (erstaunlicherweise) dunkel.
Und... die Musik ist nach wie vor schrecklichst!
Unterschied zur normalen Downtown Tour ist ein Abstecher nach Brooklyn, von wo aus man den Blick auf Manhattan werfen kann - Schön.
Insgesamt war die Nachttour ok, es ist noch einmal was anderes New York in der Dunkelheit zu sehen. Da wir ein Kombiticket gekauft hatten stimmte auch das Preis Leistungsverhältnis. Wer allerdings nur die Nachttour für 30 Euro gebucht hat - ich glaube das hätte sich nicht gelohnt.
Wir beschließen den Tag gemeinsam mit Mo im Amsterdam Ale House mit einem leckeren Brooklyn Ale bzw. Brooklyn Lager.

Hop On & Off Teil 2 - Uptown

Empire State Building Nach einer angenehmen Nacht geht es weiter mit einer Uptown Tour.
Eigentlich wollten wir zuerst eine Runde biken gehen (trotz Regentropfen...), aber leider fühlten wir uns von einem Lockangebot verarscht... Geschenkt.
Das Geld gibt Jens lieber im Apple Shop aus (fies aber wahr).
Vor dem Apple Shop Besuch führt uns die Uptown Tour in den Norden von Manhattan, rund um den Central park und nach Harlem.
Ja, es ist ganz nett, aber wenn man die Tour verpasst hat... dann ist das nicht schlimm.
Highlight waren eigentlich 2 Kirchen, eine noch nicht fertiggestellte und die mit dem höchsten Kirchturm der USA.
Ansonsten...
Der Central Park Zoo ist eher ein kleiner Streichelzoo und die Blicke auf den Park sind dreisterweise von fröhlichen Bäumen blockiert.
Darüber hinaus: Museum, Museum, Galerie, Museum... ne, nicht unser Fall.

Nach dem Apple Dilemma beenden wir den Tag mit einer Pizza in Little Italy (Lecker! Teuer!) begleitet von sehr guten Gesprächen und einem Bier im Dive Club.

Lady Liberty & World Trade Center

Freiheitsstatue Es folgt der sportliche Tag - laut Apple Health App weit über 15 km gewalked

Start ist die Freiheitsstautue, Ticket mit Kronenbesuch um 11 Uhr.
Perfekt geplant erreichen wir Battery Park, Schiff und Insel ohne wirkliche Wartezeit. Unglaublich was man vorher alles (negatives) so ließt und wie gut, schnell und schön es doch in der Wirklichkeit ist. Maximale Wartezeit waren ca. 10 Minuten - in unserem Fall als wir auf das Schiff gen Liberty Island gewartet haben.
Die Lady Liberty hat es uns angetan...
Wir wandern umher, genießen die Sonne, wandern auf das Podest, stolzieren die 395 Stufen hoch in die Krone.
Ein schönes Gefühl da oben zu sein - Geschafft.
Empfehlung dazu: Die Krone, ja, kann man machen, muss man aber nicht. Es ist wirklich anstrengend und der Ausblick ist nicht so atemberaubend. Es ist mehr für das "Hey, ich habe hier gestanden und das ist verdammt cool" Gefühl.
Das ganze Drumherum hingegen... Ja, muss man machen. Wirklich schön. Mein persönliches Highlight des New York Besuches

Weiter nach Ellis Island, hier kann man ein wenig darüber erfahren, wie u die vorletzte Jahrtausendwende in die USA eingewandert wurde. Nett, da kostenfrei ok, aber... für uns Nichthistoriker kein MegaMuss.

Tatsächlich sind wir gegen 2:30 wieder zurück an Land, nach wie vor ohne große Wartezeiten und haben auf einmal viel mehr Zeit als eingeplant. Super! Ein Salat (!!!) in der nähe der Wall Street stärkt uns und wir schauen uns eine Kirche an (Trinity Church, ganz nett), wandern die Wallstreet (OK, man kann George Washington "Hallo" sagen) entlang und bewegen uns weiter gen Ground Zero.

Ground Zero Der hat es in sich.
Da ist erst einmal das Denkmal. Dort wo die Türme gestanden haben ist nun ein "Pool" in der Fläche der jeweiligen Grundstücke. Die Seite zieren die Namen aller Opfer. Wirklich toll inszeniert.
Auch das zugehörige Memorial Museum nehmen wir mit - obwohl wir beide keine großen Museumsfreunde sind. Die 24$ Eintritt waren ihr Geld wert! Es dauert gestoppte 24 Minuten bis wir unsere Tickets haben, die längste Wartezeit am heutigen Tage.
Es ist unheimlich, aber einfach super gemacht.
Es wurde viel aufbereitet zu den Geschehnissen, ich habe nie eine würdigere Gedenkstätte gesehen. Irgendwann meinte mein Vater zu mir, dass wir hier raus gehen sollten - ansonsten schaffen wir es nicht mehr auf den neuen Freedom Tower hinauf - so aufwühlend mitnehmend ist das Museum für Besucher, selbst wenn sie kein Englisch verstehen...
Heads Up, gut gemacht, Amerika.

World Trade Center World Trade Center und Jens Da wir nach wie vor irgendwie unglaublich gut in der Zeit liegen, geht es auf zum "One World Trade Center" - ebenfalls klasse.
Davorstehend bin ich schon beeindruckt, der Blick vom Fuß in den Himmel ist schier unbeschreiblich.
Für sage und schreibe 37 Dollar pro Person (keine Wartezeit) fahren wir 100 Stockwerke hoch - begleitet von einer tollen Show im Aufzug, die uns den Eindruck vermittelt hat wie sich New York vom 19 Jhd bis heute entwickelt hat.
50 Sekunden und 100 Stockwerke später werden wir empfangen mit einer tollen New York Skyline Show, dann wird der Vorhang hochgezogen und der Blick freigegeben.
Wir wandern hin und her, schauen uns New Jersey, Manhattan und Brooklyn immer wieder an, bis die Sonne langsam untergeht. Es ist nicht überfüllt voll, es ist einfach angenehm. Leider erlauben die Scheiben keine perfekten Fotos... aber sei es drum.
Wir sehen New York bei Tag, bei Sonnenuntergang und ein bisschen im Dunkeln - alles aus über 500m Höhe. Hammer.
Nach dem Abstieg (via Aufzug, mit Show) stellen wir fest, dass wir über elf Stunden unterwegs sind. Nicht schlecht...
Ein Bier in der "Dive Bar" und eines zu Hause.. und auch dieser Tag ist Geschichte.

Shoppen Shoppen Shoppen.

Brooklyn. Lager. Nicht nur an diesem Tag waren wir shoppen.
Aber an einem Tag haben wir nichts anderes getan ausser shoppen :-).
Disney Store, Levis Laden (Jeanshemden für Papa...), Macys, M&M World...
es ist schwer nicht zu viel Geld hier liegen zu lassen.

Einen Tag sollte man während eines New York Aufenthaltes (genug Zeit vorausgesetzt) in jedem Fall für Shoppen einkalkulieren. Mein persönlicher Highlightschnapper:
Ein Obdachloser warb mit einem Shild "Give me one Dollar or I will vote for Trump" - nur 1 Dollar ?
Schnapper!
Die Stimme habe ich gekauft mit schönen Grüßen aus Deutschland und er hat sich gefreut.

Abends zaubert uns Gerlyn einen Fisch auf den Teller (Mjam) und wir erforschen noch ein weiteres Pub, das "Fred's" - leckeres Bier, nette Atmosphäre, tolle Bar!

Zusammenfassend:
Eine echt coole Woche!
Die Eindrücke die ich von New York gesammelt habe sind echt nachhaltig.
Ich bin mit hohen Erwartungen in diese Stadt gereist und ich wurde nicht enttäuscht.
Mein persönliches Highlight war die Lady Liberty, am meisten beeindruckt hat mich das 9/11 Memorial und der neue Freedom Tower.
Weiterhin unvergesslich: Die Skyline. Einmalig.

Dazu eine Supergesellschaft, mein Dad und ich waren ein tolles Team - auch wenn ich meine Kleinen zu Hause schon ein wenig vermisst habe ;-)

Ein besonderer Dank gebührt natürlich Gerlyn und Mo, die HERVORRAGENDE Gastgeber waren - wir haben uns wohl gefühlt und haben die Bierchen, die Gespräche, die Tipps und auch einfach nur die Gesellschaft genossen. Danke!

Abschiedsbier.



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