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Lebenstraum: Galapagos!


Tolpel Equador - Warum Equador?

Ganz einfach: Lebenstraumerfüllung!
Vor ca. 8 Jahren fingen wir an jeden Monat 25 Euro auf die Seite zu legen, um uns irgendwann einmal davon eine Reise auf die Galapagos Inseln gönnen zu können. Und so ging es am 25.9.2013 los...

Start: Horror5UhrAufstehen - DUS - Hangover 3 - Seelen - x mal how I met your mother & Big Bang Theory - MIAMI...
Dort Extremer Einreisestress mit den Schnecken vor Ort, dann rekordverdächtigen Terminalspurt, da es hier keinen echten Transitbereich gibt und wir Koffer abholen und wieder einchecken müssen und alles sooooo langsam ist - Flieger - Sturm - Quito...
Quito.Was mag uns hier erwarten?


Quito (Tag 1-4)

1 - Ankommen! Erst einmal: Ruhe. Nach dem Zwischenspurt am Miami Flughafen ist es hier dank Teppich, wenigen Gästen und einfach genereller Gelassenheit der Einheimischen sehr entspannt. Dieser erste Eindruck bestätigt sich auch bei Zoll, Grenz- und Kofferkontrolle und dem allgemeinen Gewimmel. Gerade im Vergleich zu Miami: Angenehm! Wir sind da.

Schnell finden wir an dem kleinen Flughafen ein rasantes Vettellike-Taxi, welches uns problemlos und schnell für 26 Dollar zum Hotel Antinea im Viertel La Mariscal bringt. 22 Stunden auf den Beinen und dann sind wir also da.
Quito
Erster Eindruck: Ein Traum. Unser Klo ist eine kleine Maisonette, das Zimmer ist megacharmant eingerichtet und das Hotel wirkt einfach gut!
Aber am ersten Abend sind wir zu erschöpft noch irgendetwas zu machen und so startet am zweiten Tag der erste richtige Urlaubstag.

2 - Stadtwalk! Tag 2 beginnt „Jetlag like“ viel zu früh mit einem Toast und Baguette - Microhotelfrühstück. Klein aber charmant.
Traditionell Folgen wir bei Stadterkundungen dem City Walk Vorschlag aus dem „Lonely Planet“. So geht es für 3 Dollar zum Plaza Grande. Dort steht eine Kirche (ok) und das Regierungsgebäude (von außen ok). Bemerkenswert: in der Kirche gibt es auf einem Gemälde das Abendmahl. Und vor Jesus liegt ein Meerschweinchenbraten!(Fotos leider nicht gestattet)

Dann weiter gen Plaza San Franzisco mit weiteren christlichen Gebäuden (Kloster, ooook).
Basilika Der Platz an sich sieht toll aus, 2 Türme ragen hervor, dahinter sieht man die bergige Landschaft.
Fast jeder Hügel in Sichtweite ist ein 4000der - schließlich wandern wir ja in Quito die ganze Zeit kurzatmig auf 3000m Höhe.
Weiter gen 'La Ronda' die angebliche Pracht- & Ausgehstraße. Nicht so begeisternd, es ist nichts los und es sieht eher langweilig aus. Weiter geht es in Richtung Basilika, Zwischenpizza bei 'Sa Pizza' (wieder mal: ganz ok).

Bei der Basilika („Basilica „del Voto Nacional“) haben wir nun ein wirkliches Highlight.
Bis hin in den Glockenturm geht es hoch, über Holzstege, am Uhrwerk vorbei, enge Treppen und schmale Leitern... Oben erwartet uns eine TOLLE Aussicht (siehe oberes Foto, Blick über Quito), dazu ein bisschen Adrenalin und alles ist wirklich sehenswert.

Generelle Eindruck bisher: nicht viele Touristen gibt es und wenn, dann sind es junge Menschen.
Kein Ort für Pauschiurlauber, nur Sprachschüler oder Individualtouristen. Und blöd angelabert wird man nirgendwo. Selbst die Taxifahrer versuchen nicht einen zu bescheißen. Sehr sympathisch.

Dann fallen wir der Höhenluft zum Opfer und beenden den Tag mit einem Bier auf unserem Barocken Zimmer. Prost!

3 - Hopon HopOff Die Hop on Hop Off Tour kostet günstige 12 Dollar (In Equador zahlt man mit US Dollar).
Anja3000 So geht es HopOnHopOff typisch in einem offenen Doppeldecker durch die City.
Vorbei geht es an zahlreichen Stationen, welche wir schon zuvor zu Fuß erkundet haben, dieses Mal mit Audio Begleitung.
Zum Highlight geht es rauf auf knapp über 3000m zur Statue 'Jungfrau von Quito' auf dem Berg El Panecillo. Dort hat man einen HERRLICHEN Blick über Quito und seine Vororte. Quito ist schlicht und einfach riesig, es ist weder Ende noch Anfang zu sehen. In der Mitte ragt die Basilika heraus, umschlossen von Bergen und Vulkanen und alles ist irgendwie bunt.

Grande Nach einem 20 Minuten Zwischenstopp bei der Jungfrau geht es weiter und wir beenden die Tour in einem Park und mit einem Bigmäc.

Abends gehen wir das erste Mal aus und wandern durch das Szene Viertel 'la Mariscal'. Aufgrund von Jetlag gehen wir bereits um 5 Uhr los und meinen früh dran zu sein. Falsch. Ganz Quito ist bereits unterwegs, überall laute Musik, überall Jugendliche...
Und nirgendwo Touristen.
Alles in allem eine nette Atmosphäre, wir fragen uns nur wie die Menschen hier sich das durchaus teure Bier (3,90 Dollar für 0,33l) leisten können. Wir genießen „locro a queso“ (Kartoffelsuppenverschnitt) und ein Steak für den Jens in der 'Cofe Bar' auf dem zentralen Plaza Forch in la Mariscal bei wechselhafter Musik (Techno, Salsa, Bryan Adams).

Gegen 8 Uhr beenden wir den ersten ausgehabend - schließlich geht es morgen früh auf einen Vulkan, auf über 4.000 Meter…

4 - Höhenkrankheit schlägt zu
…so war der es zumindest Plan, aber durch die Höhe verursachte Schwindelgefühle machen hier einen Strich durch die Rechnung, die Höhe in Quito darf man definitiv nicht unterschätzen. So machen wir einen weiteren gemütlichen Citywalk und nehmen dieses Mal auch die berühmte Kirche (3$) „la Compania de Jesus“ mit. Es ist eine kleine Kirche, in deren Innenleben alles mit Blattgoldverziert ist. Nett. Abends nehmen wir eine leckere Falaffel im 'Aladin' zu uns (5$) und bereiten uns auf unseren frühen Flug vor - morgen geht es zum echten Ende bzw. Anfang der Welt.
Auf die Galaapagos Inseln.


Mit dem Schiff die Galapagos Inseln erobern (Tag 5-13)

45 Minuten sanfte Taxi Fahrt und einen angenehmen Flug mit Zwischenstopp in Guayaquil später sind wir da.
Flug Flugessen

Galapagos.
Insel Baltra.


Am Flughafen wartet bereits Franklin, unser Guide, nebst unseren Mitreisenden (2x NL, 2x USA, 2x Schweiz und dazu Jens aus Dänemark;-)). Nur die deutschen (also wir) sind zu spät ?
KabineundBett Kurze Fahrt zu unserem Schiff und dann sind wir angekommen auf der 'Eden'.
9 Passagiere, ausgelegt ist das Boot eigentlich für 16, unser Guide spricht hervorragend Englisch und führt uns in Boot- und Inselsitten ein.

Die Eden hat 3 Decks und wir wohnen in einer kleinen Kabine auf Höhe des Hauptdecks. Warmes Wasser und Strom gibt es widererwartend auch!
Wir sind noch im 'Einziehen' in unsere Kabine, da klingelt zum ersten Mal die Signalglocke; Franklin hat einen Wal gesichtet! Und tatsächlich bekommen auch wir Schwanzflosse und einen kleinen Teil des Körpers eines Buckelwales zu sehen! Grandioser Start, so darf es weitergehen.

Nach kurzer Fahrt gen Santa Cruz, wird es erstmalig ernst; Der erste Landgang auf den Galapagos!
Krabben Kurzer Dingiride, dann watscheln die Touristen vorsichtig von Bord. Zuerst fliegt ein Schwarm Blaufußtölpel an uns vorbei,
(Wir wußten zu dem Zeitpunkt gar nicht wie besonders das war.), dann können wir zahlreiche Fregattenvögel und auch Pelikane beobachten.
Unzählige Krabben krabbeln lustig hin und her, in dem Licht ein wunderbares Schauspiel.
Zu wirklich jedem Tierchen weiß unser Guide Bescheid und führt und auf sicherem Wege zu einer kleinen Lagune. Dort warten auf uns 2 Flamingos auf uns. Und im Schatten Sonnen sich irgendwelche krassen Echsen (Marine Iguana, ausgesprochen wie 'Marihuana').
Viele, viele Krabben wackeln lustig gen Meer und bestechen durch wunderbare Farben.

Abends dinieren wir gemeinsam mit unseren Mitreisenden und dann kommt Jens erste Nacht auf See.
Erster Eindruck: Ohne Seasick Pills definitiv NICHT seefest.
Eine Horrornacht! Ca. 6 Stunden gen Norden, knapp an der 'Reelingverzierung' vorbei.

Flamingo Pelikan Reiher Krabbe Fregatte
Tierparade des ersten Tages; Flamingo - Pelikan - Reiher - Krabbe - Fregattvogel


Tag 6 - Genovesa Genovesa_plan

6 Uhr. Der Wecker klingelt.
Jens: erstaunlich fit! Neben der unruhigen Einschlafphase gab es nachts noch Megalärm als der Anker geworfen wurde. Von der Geräuschkulisse her wurde er quer durch unsere Kabine geworfen dachten wir.Nasca

Auf geht es zum ersten Land/ Schnorchel Kombinationsausflug. Robben Die Insel ist eine Vogelinsel,außer ein paar Miniechsen und Insekten gibt es nur Vögel auf der Insel.
Zunächst begrüßen uns beim Aussteigen unsere ersten Seelöwen.
Süß und faul.
Supertierchen!


Vorbei geht es an Rotfusstölpeln (nisten nur in Bäumen), Nascartölpeln (nisten am Boden), Yellow crown Heron Vögeln, Galapagos Möwen, diverse Schwalben und vielen anderen - unser Guide erzählt zu jeder Vogelart eine Geschichte.
Besonders angetan haben es ihm die berühmten Finken, 3 Arten davon entdecken wir, unter anderem die Vampire Finches (ernähren sich vom Blut anderer Vögel...).
Jungvogel Es ist unglaublich wie nahe man an den Vögeln vorbeigehen kann. Sie haben keine scheu, keine Angst und kennen Menschen nicht als 'Feind'.
Natürlich machen wir einen Bogen um alle im Weg liegenden Vögel, wir wollen sie ja nicht stören!
Es gleicht einem unberührten Paradies, gut, dass die Touristenanzahl auf den Galapagos begrenzt (max. 200.000 Touristen pro Jahr) ist und dieses Paradies so hoffentlich erhalten bleiben wird.
Zurück am Strand wird der Schnorchel angeschnallt und rein geht es in das 20 Grad kalte Wasser. Dort begegnen uns große Papageifische und andere Gesellen aber nicht außergewöhnliches. Als wir rausgehen passiert es: auf einmal sind 3 Seelöwen vor mir in Wasser und spielen miteinander. Einer schwimmt bis auf wenige cm auf mich zu und an mir vorbei.
Geile Tiere!

Robben2 Zurück auf dem Boot gibt es ein kleines Lunch und eine Erholungspause. Dann geht es weiter eine steile Treppe hoch auf Eulensuche.
Neu in unserer Vogelliste sind nun die 'Long fin Tropical', ein mystisch aussehender Vogel mit langem Schwanz. Und tatsächlich sehen wir auch nach langem Suchen eine 'Shortear Eule'. Sieht eigentlich genauso aus wie ein Felsen nur mit Augen.

Zwischendurch können wir einen Nascartölpel beobachten, wie er sein junges füttert.
50 cm von uns entfernt.
Zwischen den Hunderten, Tausenden von Vögeln sehen wir immer wieder mal ein Ei oder ein Küken dazwischen.
Nasca und baby
Am Ende genießen wir noch ein paar Magic Moments, fernab von jeglicher Menscheneinwirkung, fernab von unnatürlichen Lärm, einfach zurücklehnen und die Natur genießen. Das kann man nirgendwo besser als hier.
Beim Abendessen dürfen wir noch ein Schildkrötenpärchen bei einem intimen Moment beobachten, im Anschluß findet die Besprechung des nächsten Tages statt. Ergebnis ist ein Whiteboard mit einer aufgezeichneten Insel und dem Plan für den nächsten Tag. (siehe oben)
Dann ist Nachtruhe.
Oder sowas ähnliches. Transfer zur nächsten Insel, gegen die Strömung. 9 Stunden. Wellengang, lauter Motor, Breakdance im Bett.
Gefühlt schwankt das Schiff zwischen -30° und 90° Winkeln.
Ein dunkles Kapitel.

Rotfusstoelpel YellowCrown GalapagosMoewe Fink Kueken Nasca Kurzohreule
Tierparade Genovesa; Rotfusstölpel - Yellow Crown Vogel - Galapagosmöwe - Fink - junger Fregattvogel - Nascatölpel - Stein/Eule


Tag 7 - Bartolomé, Sullivan Bay und Daphne Genovesa_plan

Dritter Galap Tag beginnt mit einem unausgeglichenen Jens.

Panorama Egal, die nächste Insel steht an. Dieses Mal geht es mehr um Landschaft und die Entstehung der Erde.
369 Stufen geht es hoch auf einen Vulkan und eine herrliche Landschaft erstreckt sich vor uns.
Im Anschluss umfahren wir mit einem Miniboot die Insel auf der Suche nach Tierchen.
Und was sehen wir?
Pinguine!


An Land sitzend und schwimmend! Die Vorfreude auf den Schnorchelausflug im Nachgang wächst.
Und tatsächlich, nach dem Sprung aus dem Boot gesellt sich ein Galapagos Pinguin zu uns, der wenige cm an uns vorbeiplantscht.
Ureinwohner Einige Fische später steht mein Highlight des Tages an: Shark!
Ein weissflossen Riffhai, ca. 2m lang, posiert für uns im ca. 60 cm niedrigem Wasser.
Imposant.
Immer wieder schwimmt er im Kreis, kommt näher und dreht sich wieder weg.
Ureinwohner Dagegen sind die zahlreichen anderen Fische wie große Papageifische oder Engelsfische die uns bei Schorchelinselumrundung begegnen fast zu vernachlässigen, nur meine Rochensuche blieb leider ohne Erfolg. Final können wir noch ein paar Minuten am schönen Strand entspannen.

Nachmittags geht es eine Insel weiter auf Sullivan Bay, dies ist eine 'junge' Insel.
Die Lava auf der wir gehen ist 115 Jahre alt und wir dürfen beobachten wie 2 Pflanzen es bereits geschafft haben auf der Lava Fuß zu fassen.
Auch toll sind die Lava Echsen und Marina Iguanas.
Fast nicht zu erkennen aber doch von stattlicher Statur, wie ein kleiner Drache.
So endet der Tag - dachten wir jedenfalls. Auf dem Weg zum Ankerplatz umrunden wir noch die Insel Daphne.

Zuerst erblicken wir ca 15 Delphine, aber als wir näher kommen tauchen sie ab. Mitleidig posiert stattdessen ein Seelöwe für uns.
Kurz darauf sehen wir auf offenem Meer zunächst drei riesige Manta Rochen, dann auch noch eine Tigershark. Letzterer versetzt sogar unseren erfahrenen Guide in Aufregung und Staunen, in dieser Gegend wurde bis jetzt kein solcher Hai gesichtet.
Zur Belohnung wird die nächste Nacht geankert, vielleicht gibt das ein wenig mehr und vor allem ruhigeren Schlaf.
Pinguin Echse Fregattvogel
Die Stars von Bartolomé & Co: Galapagos Pinguin - Meerechse - Fregattvogel zu Besuch auf Schiff



Tag 8 - Black Turtle Cove und Cerro Dragon Black Turtle_plan

6:15 geht es los, Dingi Ride in eine verschlafene Bucht mit lauter Mangroven.
Viel los bei den Mangroven Das frühe Aufstehen wird belohnt, Guide Franklin führt uns an seinen „Secret Place“ und da sehen wir bei Ebbe mindestens 30 Haie und mehr als 10 Schildkröten und Rochen kreuzen. Der Secret Place ist ein Ruheplatz für die Tiere, geschützt von Mangroven können sie hier schlafen oder auch Eier ablegen.

Nach einem kleinen Frühstück hegt es zur nächsten Schnorchelpartie.
Erster Gast: ein Seelöwe, der mich umkreist und in die Kamera lächelt. Toll!
Ansonsten gab es noch einige andere Fische, aber Highlight waren dieses Mal 2 Schildkröten, die ihrer Wege zogen. Unsere ersten 2 Schildis, denen noch viele Folgen sollten…

Mittags fahren wir gen Dragon Rock, eine Insel die für ihre Landechsen berühmt ist.
Und tatsächlich sehen wir einige der beindruckenden 'Drachen' bei einem Walk um einen großen Felsen. Dazu bieten sich tolle Aussichtspunkte, wo wir auch die Feinde der Galapagos sehen können: Ziegen... Diese in Deutschland heimischen, aber nicht zu Galapagos gehörigen Tiere, sind eine Gefahr für das hiesige Glecihgewicht der Natur. Daher werden sie gejagt und erschossen. Die paar Zicklein die wir gesehen haben sahen aber Jagdfieberfrei aus, vielleicht können Sie ja unauffällig gen Festland fliehen ;-)
Landechse Meerechse
Außerdem zeigt sich mal wieder ein Flamingo.
Nach dem Essen fahren wir 5 unlustige, Seasick Stunden weiter und erreichen Abends Santa Cruz und Ankern dort nach einer kurzen Stadtbesichtigung im Hafen.
Die Stadt bietet nicht besonderes viel, eher langweilig.

Daher war das absolutes Highlight:
Auf der Bank für Passagiere liegt zufrieden schlafend eine Robbe...
Ungewöhnlich für uns, ganz normal für Galapagos wie wir noch herausfinden sollten.
Robben sind einfach überall zu finden!
Hai Tölpel Flamingo Pelikan Rochen
Und heute gesichtet: Hai - Blaufusstölpel - relaxter Flamingo - Pelikan (sehr faul) - Blue spotted Stingray



Tag 9 - Santa Cruz Santa Cruz
riesige Schildi
Nachts wird demnach nicht gesegelt (Juhuuuu!) und am kommenden Tag geht es direkt morgens wieder an Land.
Es geht zu einer Schildkrötenaufzuchtstation.
Es ist bestimmt ungemein wichtig dies zu tun aber irgendwie wirkt es etwas 'langweilig' im Vergleich zu den vorherigen Tagen.
Die Geschichte von „Lonesome George“ wird zum Besten gegeben, danach haben wir 2 Stunden Zeit die Stadt zu erkunden - dies haben wir nach 20 Minuten getan und gönnen uns eine Pizza, eine nette Abwechslung zur ansonsten bis dato guten equadorianischen Hausmannskost auf dem Boot.

Nachmittags geht es dann mit unserer gewachsenen Reisegruppe (nun 16 statt 9 Personen) ins Inland von Santa Cruz. Hier laufen Schildkröten neben Kühen auf Weiden rum.
Es ist ein toller Anblick diese Giganten in freier Natur zu sehen, es ist hier einfach so normal wie eben eine Kuh bei uns!
Abschluss bildet ein kurzer Besuch in einem Lavatunnel und dann ist auch dieser Tag zu Ende.
Nachts findet die Überfahrt nach Florena statt, hier probiert Jens neue Seasick Pills aus, frisch aus Equador erworben.
Mit Erfolg! Wenig Schlaf aber kaum Magenprobleme.

Schildi1 Schildi2 Schildi3
Santa Cruz - Schildis ohne Ende!



Tag 10 - Floreana Florena

Heute auf dem Programm: 2x Schnorcheln + 2x Wet Landing Wanderung.
Post Office Wetter: Mäßig.

Zuerst geht es zum bekannten Post Office an der Post Office Bay.

Hier werden Karten ohne Porto hinterlegt und wieder mitgenommen. Jeder der eine Karte mitnimmt muss diese per Hand übergeben.
Dies funktioniert seit der Piratenzeit (17 Jhd. ) auf genau diese Weise.


Wir testen das auch mal aus, mal schauen ob Piratenpost zuverlässiger ist als die equadorianische Normalpost.

(Update November 2013 - irgned n blöder Ami hat auf unsere Postkarte ne Briefmarke geklebt... von wegen Hand Delivery :-( )

Anja entschließt sich eine Postkarte mitzunehmen um sie in Köln abzuliefern…
Weiter geht es einen Lavatunnel hinunter, der in einen See mündet. Kalt aber erfrischend!
Flamingo
Die anschließenden 2 Schnorcheleinlagen bieten zahlreiche Schildkröten, allerdings besuchen uns dieses Mal keine Haie oder Robben.
Eine gesichtete Schildkröte hatte nur 3 Beine und einen abgebrochenen Panzer – damit scheint sie aber schon mehrere Jahrzehnte zu leben.
Abends geht es auf eine Wanderung über die Insel.
2 Flamingos Hier sehen wir eine Kolonie von 13 Flamingos und zum Abschluss das Highlight des Tages: fischende Tölpel die sich in Harakirimodus ins Wasser stürzen um Fische zu angeln.

Toll!!!

Abends hat noch ein Däne Geburtstag was wir mit einem kleinen Kuchen feiern.
Da aber nachtsegeln angesagt ist verbunden mit 6:30 Frühstück wird nicht ausgiebig gefeiert...



Tag 11 - Espanola Espanola

Robbe
Unsere Vorletzte Insel begrüßt uns mit schlechtem Wetter.
Aber nach betreten der Insel kommen uns schon die ersten Robbenbabys entgegengewatschelt. Todesmutig müssen wir schwangere Seelöwinnen passieren um ins Inselinnere zu gelangen.
Dort sehen wir ein unerwartetes Highlight:
Albatrosse!

Zuerst „nur“ Albatrosbabys.
Dann aber auf einmal tanzende Albatrosse die ihren Paarungstanz aufführen und final Albatrosse, die sich zum Starten von Klippen stürzen – ohne den richtigen Wind und Abhang können sie nämlich nicht fliegen. Bis dato hatte ich diesem Tier zu wenig Beachtung geschenkt, das soll sich nun ändern. Albatrosse
Sie können angeblich 10.000 km fliegen ohne an Land zu landen.

Auf der anderen Seite der Insel angelangt gibt uns Franklin noch einen "Magic Moment": die krasse Gischt peitscht sich in die Klippen, hinein in Höhlen und dort sprudelt das Wasser 40, 50 Meter in die Höhe.

Ein weiteres tolles Naturschauspiel, welches wir uns gemeinsam mit einer großen Kolonie Nascartölpel anschauen.
Blaufusstölpel
Auf dem Rückweg stolpern wir nahezu über Tölpel - endlich sind es auch Blaufußtölpel!

10 cm Entfernung wahren wir, die Vögel zeigen kein Zeichen von Furcht. (10cm ist übertrieben, natürlich halten wir respektvollen Sicherheitsabstand).
Endlich meine Tölpel gefunden, nun können wir eigentlich nach Hause fliegen.

Weiter geht es nach kurzer Überfahrt mit einem Schnorchelausflug.
Wir landen an einem wunderschönen Strand, außer uns gibt es hier nur ein paar Robben und -leider- einige Wolken.
Vom Strand aus geht es zum nahe gelegenen Rock und dort warten 2 kleinere Highlights;
Echsenkuddelmuddel zunächst so etwas wie ein Riesenhummer und dann ein schlafender Hai. Wir dachten zumindest das er schlief, als wir dann weitere Schnorchler hierhin beordern sehen wir den dicken whitetip Shark direkt unter uns umherschwimmen. Wir haben ihn geweckt! Glücklicherweise hat er es uns nicht übel genommen, schwimmt einmal gemütlich eine Runde und geht wieder ins Bett.
Abends am Tisch erzählte uns Stan, ein NBC Reporter der schon überall in der Welt incl. Afghanistan rumgekommen ist, das er vor dem Shark mehr Angst hatte als vor Osama bin Laden.

So geht der vorletzte Tag zu Ende an Bord der Eden.


San Christobal (Tag 11-15)

Die Nacht bleibt ruhig und der kommende Tag beginnt um 6 Uhr mit einer Umrundung von 'Kicker Rock' und anschließendem Schnorchelkurzausflug.
Doch hier ist das Wasser zu trüb. In einiger Entfernung meine ich Schildkröten zu sehen und einen Hai, aber sicher ist das nicht. Zurück an Bord beginnt die Abschiedsszenerie, es war eine nette Atmosphäre an Bord. Die meisten Fliegen zurück nach Quito - wir nicht, auf uns warten weitere 3 Tage San Cristobal
Wir beginnen den Tag mit dem Einzug in die Casa Blanca.
Abgesehen von der fehlenden Tür zwischen Klo und Rest des Zimmerchens ist es ganz nett. Alles Marineblau mit Fischen an der Wand (Nemozimmer ?) und eine Hängematte hängt im Zimmer.

Robben überall Die Stadt an sich hat nicht viel zu bieten...
Eine Strandpromenade mit dem ein oder andern Tourishop, Restaurants die meist geschlossen haben und Seelöwen, die überall im Weg liegen.
Überall! Auf dem Weg, auf Bänken, auf Booten, unter einem Polizeiauto und in einer Kinderrutsche. Später stelle ich fest, dass sie auch vor Leuchttürmen nicht halt machen

Darwin und Co Faulpelze So verbringen wir Tag eins und zwei am Strand, shoppend, und im Interpretation Center, vorbei an der Darwin Statue, wo wir ein wenig über die Geschichte Galapagos lernen.
Abends essen wir jeweils italienisch im La Playa Restaurante - eine echte Abwechslung nach der Schiffshausmannskostwoche.
Kleines Anekdotenhighlight: ein Leuchtturm am Ende des Strandes. Jens kraxelt über Felsen dorthin und möchte die Treppe hochwandern.
Vor der Tür: 2 Seelöwen. Schnell rein!
Uahuahuah macht der Seelöwe, Jens springt die erste Treppenstufe hoch, um dem Seelöwen auszuweichen.
UAHUAHUAH! Noch lauter.
Von Jens unbemerkt lag ein Seelöwe fast auf der obersten Treppenstufe und motze ihn an.
UAH!
Und Jens springt mit kurzem Schock wieder raus und schafft es gerade so nicht über den Seelöwen zu stolpern.

Am dritten Tag nehmen wir ein Taxi zur Ostseite der Insel, mit Zwischeenstopp bei einer Lagune und bei einem 'Interpretation Center'.
Hier dürfen wir wortwörtlich Landschildkröten in der Pseudo-natürlichen Umgebung 'Galapagoera' bewundern. Nach der letzten Woche ist das nicht mehr ganz so beeindruckend.
Der Strand an der Ostküste ist ganz ok, das Meer rau und ein paar Tölpel und Robben dürfen wir noch einmal beobachten. Dank Flut ist der Spaß schnell vorbei, witzig zu beobachten ist eine surfende Robbe, die bestimmt 20meter auf einer Welle reitet – ohne Bord natürlich. Auf dem Rückweg halten wir gar nicht erst bei der Lagune, es ist so nebelig, dass man die Hand vor Augen nicht sieht. Sei es wetterbedingt oder aufgrund der Reizüberflutung der letzten Tage: für 60 Dollar hat sich dieser Ausflug nicht gelohnt -außer für Fausto, unseren Taxifahrer. Nicht empfehlenswert.

Das Thema tauchen hat sich erledigt - es wird tiefer als 18m, bis zu 30m getaucht, was meiner Meinung nach mit einem normalen Padi Open Water nicht erlaubt ist. Die Tauchmenschen versuchen mich vom Gegenteil zu überzeugen, ich finde das ziemlich unverantwortlich und werde Padi mal kontaktieren, mal schauen ob ich falsch liege.

Fortuna meets Schildkröte Letzter Tag Galapagos ist unser bester Inseltag.
Wir fahren per Taxi (3$) zum Strand 'la Lomberia'. Es ist einsamer Strand, der ist schön und beim waten ins warme Wasser stolpert man förmlich über Meeresschildkröten. Mindestens 8 Stück sichte ich innerhalb von ca. 50 Metern, das Wasser ist maximal brusthoch und absolut klar.
Heute scheint die Sonne zur Abwechslung auch mal richtig schön!
Magic Moment Ein Wanderweg führt uns über Steine und Felsen 45 Minuten lang bis hin zu einem Aussichtspunkt wo wir noch einmal Galapagosmöwen nisten und 'Tropical Birds' fliegen sehen können.
Dabei peitscht die Brandung unter uns ca. 5-6m Höhe Wellen (in welchen wir Schildkröten sehen) gegen die Klippen vor uns. Toll! Den Rückweg von Strand in die Stadt müssen wir zu Fuß zurücklegen, knapp 40 Minuten in sengender Hitze. Dabei passieren wir den lustigen Flughafen und könnten bequem auf die Landebahn wandern oder campieren. Abends lassen wir den Tag in der Calypso Bar ausklingen und fallen um halb 9 totmüde ins Bett.



Equador (Tag 16-25)

suesser Flughafen Der Flug nach Quito erfolgt ereignislos, erwähnenswert bleibt der Flughafen. Ein Mini Terminal, Wartebänke in der Sonne, ein Tower under Construction. Süß.

La Ronda 28$ und gut 90 Minuten später sind wir nach der Landung angekommen im Hotel „Real Audiencia“ in der Altstadt zu Quito. Der Tag ist fast gelaufen - dachten wir. Nach unserer ersten Erfahrung auf der Strasse 'La Ronda' hatten wir keine großen Erwartungen. Aber auf der Suche nach einem Abendessenrestaurant kommen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Straße ähnelt der Düsseldorfer Altstadt im südamerikanischen Stil. Aus allen Läden kommt Gitarrenmusik, Salsa oder gar schiefe Karaoketöne. Und das an einem Donnerstagabend, wo der Rest der „Ciudad antigua“ hier die Bürgersteige wortwörtlich hochgeklappt hat! So gehen wir die Straße 2x staunend rauf und runter, essen ganz passabel und landen in einem Club mit SUPER live Musik.

Am nächsten Tag gibt es wieder die typischen Quito Höhenprobleme, so machen wir nicht viel. Erwähnenswert lediglich: Equador gewinnt gegen Uruguay in der WM Qualifikation. (wir hatten keine Tickets mehr bekommen) und das Abendessen im Hotel ist schlecht. Kalte Pommes. Bäh!

Tag 18 - 20, Tena
Unsere Lodge Tags darauf geht es nach Tena, tief ins Oriente hinein, den Amazonas Rainforrest erkunden. Unser Boot Nach fünfeinhalb problemlose Busstunden (6$) sind wir in Tena angekommen und nehmen ein Taxi zur Cotococha lodge.
Wir haben dies als 'Ausflug' gebucht (teure 360 $) und uns wird erstmals bewusst: das ist unnötig! Equador kann man prima als Traveler auf eigene Faust erobern, es sind keine Pauschi Touren notwendig, es gibt Hostels satt und genug. Nur ein wenig Spanisch sollte man verstehen. Im Bus fühle ich mich zum ersten Mal richtig 'angekommen' als Traveler zwischen vielen Einheimischen.
Die Cotococha Lodge ist natürlich hochpreisig und mehr Urlauber als Traveler orientiert.
Macht nix, so genießen wir ein paar sehr leckere und auch für Vegetarier kreative Essen und haben 2 tolle Ausflüge.

Tubing Alter Falter Zuerst geht es in den Dschungel, 60 Minuten hiken über matschige Pfade und rutschige Steine, vorbei an falschen Bananen und einer Baby Tatantel, bis hin zu einem Wasserfall. Ja, die Erawan Fälle in Thailand sind schöner und imposanter, aber der hier ist auch ok, nur ein wenig überfüllt. Kurz baden, dann geht es den schwierigen Weg wieder zurück. Der Weg zurück zur Lodge wird komplettiert durch eine Runde 'tubing' den Rio Napo hinunter. Das macht Spaß aufgrund von Strudel und Stromschnellen und die Sonne verbrennt uns 30 Minuten lang extrem.
Nach einem Mittagessen in der Lodge (es regnet) geht es weiter nach Misahualli, hier besuchen wir bei strahlendem Sonnenschein eine Schmetterlingsfarm. Schon imposant groß die Viecher, sehr angenehm und sympathisch für Insekten. Ab Misahualli ist es noch eine Tagesfahrt weiter, bis es Piranhas und Anakondas im Fluss gibt und 2 Tage bis der Rio Napo in den Amazonas mündet.
Wir waren also fast mit Anakondas und Piranhas im Amazonas tuben.
Das Wetter bleibt lustig: bei Rückkehr in die Lodge gießt es in Strömen und gewittert. Unberechenbar das Wetter hier, aber es war uns wohl gesonnen!

Tag 22 - 24, Mindo
Krasse Treppe Darauf gibt es 2 ereignislose Transfertage, zunächst zurück nach Quito, wo wir Höhenkrankheitsbedingt nichts mehr machen können, tags darauf weiter nach Mindo per Bus (2,5$).
Mindo ist schnell erkundet, (eine Straße, viele Vögel, regen, ruhige Athmosphäre im ganzen Ort) unser Hostel, das Dragonfly Inn, macht einen guten Eindruck. Abends noch 2-3 Bierchen und das war‘s - der Tag danach soll Action und Mountainbiken bieten .

Anja Um 9 Uhr morgen geht es los: 2 Mountain Bikes (15$ halber Tag) und ab gen Blechkasten der über Wald führen soll. Gute 8 km sind wir unterwegs, davon sechs steil (!) bergauf. Aber der Weg macht Spaß und das Wetter ist gut in den Nebelwäldern. Dann sind wir (verschwitzt) angekommen an der 'Trabiata', ein Blechkasten an einem dünnen Stahlseil bringt uns ca. 300 Meter weit, ca 150m über den Boden in luftiger Höhe, zu einem anderen Berg.
Krasse Aussicht, aber definitiv nix für Leite mit Höhenangst. Auf der anderen Seite wandern wir nach rechts, über eine Stunde nette Waldwege rauf und runter bis zu einem Wasserfall, Cascada Reina.
Dieser ist nett und sehr kalt.
Der Rückweg macht ebenso Spaß, besonders die anschließende Abfahrt mit dem Bike.
Ca. 5 Stunden Programm, sehr anstrengend. Glück hatten wir mit dem Wetter, den Rest des Tages gießt es nämlich in Strömen.

Jens Tags darauf geht es um 6:30 zurück nach Quito.
Warum so früh ? Jens versucht zum wiederholten Male seinen ersten 4000ender zu bezwingen.

Und es hat geklappt. Ab Busbahnhof geehrt es direkt zur Cable Car „teleferico“ (die höchste Seilbahn Südamerikas), die Jens auf knapp über 4000 Meter hieven.
Der Pichincha ist bezwungen. Oder zumindest die 4000 Meter Marke, der Gipfel ist noch 400 Meter weiter weg. Atmen hier ist zunächst anspruchsvoll, aber daran hab ich mich schnell gewöhnt.
Den Rest des Tages ruhen wir aus bzw. machen eine letzte Souvenir Shopping Tour.

Bevor wir weiter gen USA springen ein paar Abschlußworte:

Equador generell:

Wir haben uns überall sehr sicher gefühlt!
Wer mit Augenmaß und ein wenig Vorsicht umhergeht braucht keine Angst vor angeblicher Kriminalität haben. Selbst die Preise der Taxifahrer waren immer ok! Geld: es gibt mehr als genug ATMs in Quito an denen man sich Geld mit einer Kreditkarte ziehen kann.
Ein paar Worte zu unserem Reiseführer, dem lonely Planet. So zufrieden wir mit ihm in Thailand waren, so unzufrieden sind wir hier. Viel zu wenig Infos über die Inseln der Galapagos und ihre Möglichkeiten und auch Quito ist viel zu kurz gekommen. Selbst DIE Szenestraße „la Ronda“ der Altstadt wird nur mit wenigen Worten erwähnt. Hier befinden sich eine Menge von Bars und Restaurants die es wert gewesen wären beschrieben zu werden.

Jens auf Berg



USA

Miami!!

4:30 klingelt der Wecker, der Weg zum Flughafen dauert eine Stunde, der Flug 4 Stunden.
Dann heißt es: „Welcome to Miami!“

Miami Beach Oder zumindest: Willkommen in der Passkontrolle . Im Gegensatz zu unserer ersten Durchreise geht es dieses Mal erstaunlich schnell und fast 'freundlich'.
Der Bus bringt uns nach Miami Beach (2,5$) und wir finden unser Hotel, das Sobeyou relativ schnell.
Eine superfreundliche Rezeptionistin begrüßt uns und unser Raum ist auch sehr charmant. Abgesehen vom Frühstück (EiEiei) eine SEHR gute Wahl!

Wir halten und nicht lange auf, sondern wandern gen Ocean Drive und Strand. Der Strand ist voll aber trotzdem ok. Ein Blick nach rechts und alle 30 Minuten sieht man ein riesiges, gefühlt Hochhausgroßes Kreuzfahrtschiff aus der Stadt (aus unserer Perspektive: aus einem Hotelhochhaus) gen Ozean gleiten.
Riesendrink Abends besuchen wir den Ocean Drive - hier sind auf teure Preise vorbereitet, schließlich angeblich sehr exklusiv alles!
Aber was dann folgt verschlug uns die Sprache...
Eine supernette Bedienung komplementiert und in ihr Lokal, ins „La Baguette“, zentral am Ocean Drive gelegen. Nudel für 18$ und Burger für 15$, sollte passen!
Aber dann ein Cocktail; in der Karte ohne Preise, sehen aber toll aus. Entscheidung ist gefallen, ich frage trotzdem sicherheitshalber nach;
50$ für ein Glas!
Zugegebenermaßen es ist riesig. Aber... Krass.

Gelber Beetle Glücklicherweise ist happy Hour und es gibt 2 für 1. Alles schmeckt sehr gut, Leistung stimmt. Long Island Ice Tea und Mojito waren super.
Rechnung: die Preise waren ohne Steuer und Tip... So landen wir bei 100$, Jens und Anja voll, sowohl kulinarisch als auch trinktechnisch.
Geldbörse leer.
Auf dem weiteren, schwankenden Weg shoppt Jens noch eine 2,5$ CD von einem Rapper ab.
Im Hotel angekommen hören wir mal rein - Leider Grausam.

Tags darauf geht es mit dem ersten echten Kater des Urlaubes zum Strand und abends zum Shoppen auf die Lincoln Road mall. Es ist keine echte Mall, aber eine Fußgängerzone die zu einer Mall umfunktioniert worden ist. Wir gehen über 2 Stunden auf und ab, bleiben aber glücklicherweise vernünftig und shoppen nicht zu viel ab.

Das sollte sich bald ändern...

Besuch im World Disney Land
Cindarella Schloss
Einen Tag später geht es mit dem quietschgelben Beetle Cabrio nach Orlando - DISNEY World !!!
3 Stunden entspannte Autofahrt später (fahren in den USA ist nicht so schwer, wenn man ein paar Grundregeln weiß), sind wir angekommen im Disney POP Century Resort.
Ursprünglicher Plan: schnell einchecken und ab in die Universal Studios, Tag danach Magic Kingdom und am letzten Tag einen Disney Wasserrutschenpark.
Fakt ist aber: wir sind deutlich später da als gedacht, sehr kaputt und ca. 50 Leute wollen vor uns einchecken. So landen wir zwischen überdimensional großen Walkman, 3,5'' Diskette, Pacman und Breakdance im 90er Jahretrakt des Resorts.
Alternativ besteht Tag 1 nun aus: am Pool liegen und abends eine Abstecher gen Disney Downtown. Hier kann man kostenfrei hinfahren und gnadenlos shoppen und essen. Überall gibt es den ein oder anderen Disney Effekt, ja, das war eine gute Entscheidung. Eine schnelle Pizza bei Wolfgang Puck und nebenbei über 150 (!) Dollar beim sinnlosen aber knuffigen Shopping liegen gelassen.
Geiles Zeugs halt.

Tags darauf geht es gen Magic Kingdom, Kostenpunkt 95 $ incl. 3 (dringend benötigten) Fast Path Optionen um bei Geräten an den Warteschlangen vorbei zu gelangen.
Das Frühstück ist zu vernachlässigen, per Bus geht es dann 20 Minuten bis hin zum klassischen Park voller Disneyfreude. Das Motto des Tages / des Parks lautet: „Dreams come true“! Gemütlich walken wir die Mainstreet entlang und bleiben vor dem Cindarellaschloss stehen.
Micky und Mini Gleich findet hier eine Show zum Thema 'Träume werden wahr' statt. Diese ist toll gemacht, für Kinderaugen und ErwachsenenDisneyFreundeAugnen, und direkt im Anschluss zieht die erste Parade an uns vorbei. Alles entspannt, wenn man von der enormen Hitze absieht.

Splash Mountain Danach geht es darum Geräte zu erkunden.
Zusammengefasst: Viel Action gibt es nicht. Der Knuddelfaktor bleibt hoch aber der klassische Park hat nur wenig wirklich modernen Attraktionen, die wirklich Adrenalin fordern.
Seitens Attraktionen haben uns am besten gefallen:

1. Space Mountain;
eine Achterbahn im dunkeln ala Space Center im Phantasialand - nur um ein paar Dimensionen größer und schneller.
2. Splash Mountain; (siehe Foto rechts)
eine rasante Wasserbahn die toll, aber ein wenig zu kurz ist.
3. Big Thunder;
Eine Achterbahn mit guter Geschwindigkeit.

Feuerwerk am Schloss Abends sehen wir noch eine tolle Show am Schloss incl. Lasershow, Feuerwerk und Electronic Parade.

Insgesamt sind wir 12 (!) Stunden ununterbrochen im Disney World, haben nie länger als 15 Minuten gewartet (dank Fast Path). Manch einer versteht das System nicht ganz und so sind Wartezeiten von 80 Minuten (Montag, keine bekannten Ferien) keine Seltenheit. Wir vershoppen noch einmal knapp 100$ und fallen zu Hause totmüde aber zufrieden ins Bett.

Genereller Tipp: wer hier hin geht sollte Disney begeistert sein, wenn nicht, dann lieber einen anderen Park wählen (Epcot werde ich beim nächsten Mal austesten denke ich ;-))
Ausnahme natürlich: Mit Kindern - Kinderaugen fangen hier an zu leuchten. Leider sind die Preise für Verpflegung im Park sehr hoch, daher lieber vorsorgen und im Rucksack Snacks mitnehmen.
Auch haben wir viele Menschen beobachtet, denen es vielleicht generell im Leben nicht so gut geht, die hier in Disneyworld einen Tag loslassen können, Sorgen vergessen können und träume Leben lassen können.
Schön, dass es einen solchen Platz gibt in der Welt!

Besuch in den Universal Studios
Anja vor Universal Studios Moes Der letzte Orlando Tag führt uns in die Universal Studios Florida.
Auch hier wählen wir die klassische Variante und gehen nicht in den Adrenalinpark 'Island of Adventures'.

Der Eintritt ist happig; ebenfalls 95$ pro Ticket aber die Fastpathaktion kostet noch einmal 50$ pro Person extra, so können wir jedes Gerät einmal warteschlangenfrei nutzen. Wir haben uns für die teure Variante entschieden, da wir nicht lange Zeit haben, schließlich müssen wir abends zurück nach Miami. Hier ist es schwerer die Attraktionen zusammenzufassen, die sind moderner als im Magic Kingdom und sehr 3D lastig.
Highlight ist die Achterbahn, die „Rip Ride Rockit“, die die gesamte Länge des Parks umspannt.
Fazit hier: Der Coaster löst den Typhoon aus dem Bobbejaanland als meine bisher beste Achterbahn ab!
Besonders toll: man kann sich Musik aussuchen die einem in die ihren Ohren dröhnt während der Fahrt, so habe ich Limp Bizkit mit 'Rolling' auf dem Coaster in voller Lautstärke gehört. Irres Gefühl!

Weiters Highlight: der Besuch von Springfield, incl Sinpsons Ride, einem Krustyburger im Krusty Burger Restaurante und einem Bier bei Moe. The Simpsons Viele andere Attraktionen sind '3D' Kinos, teilweise kombiniert mit Fahrgeschäft.
Erwähnenswert sind hier die Minions Bahn (Knuffig und cool!!! Ein Muss!) und die Transformers Attraktion - bis zum Schluss war ich mit hier nicht sicher ob das nun 3D oder echte Geschwindigkeit war bei den Transformers, beeindruckend!

Letzter Tag am Pool Mit einer Terminator Show schließen wir den Tag ab und fahren leider schon gegen 5 zurück nach Miami. Schön war es, jeder Themenpark für sich hat sich gelohnt und für jeden sollte man einen Tag einplanen.
4 Stunden Autofahrt und eine Nacht später befinden wir uns in Miami bei der teuren Hop on Hop off Tour (39$!). Man bekommt einen netten Eindruck von der Stadt, aber wirklich viel Besonderes gibt es nicht zu sehen. Kein Muss.
Danach noch einmal die Sonne anbeten am Strand, einmal shoppen auf der Lincoln Mall und Abschlussbier im Alibi Rockschuppen trinken. Das war unser letzter kompletter Tag.
Am Abreisetag wollten wir eigentlich gen Strand aber das Wetter spielt nicht mit, so verbringen wir den letzten Tag gemütlich am Pool. Ehe wir uns gegen 16 Uhr auf den Weg gen Flughafen machen…

Bye Bye Miami, bye bye Equador & Galapagos!

Fazit Urlaub: Ein kleiner, nein, ein großer Traum geht in Erfüllung und wir würden jederzeit wieder gen Galapagos, beim nächsten mal die noch fehlenden Inseln.
Equador ist ebenfalls schön und auch hier kommen wir vielleicht hin zurück, dann aber mit mehr Backpacking und weniger Quito pur ;-).
Und Miami… Disney ist ein Lebenstraum, zu den Themenparks kommen wir wieder – Miami Beach hingegen ist zu teuer, daher denke ich, dass wir eher eine andere Ausgangsbasis für den nächsten Visit aussuchen werden.

We <3 Galapagos!


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