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4 Wochen Thailand und Co


Wir schreiben das Jahr 2012, 20. November.

Die Emirates Maschine hebt ab, zum ersten Mal für Anja und Jens.
Ca. 100 aktuelle Filme, Game Entertainment von Street Fighter bis Tetris und unzählige Serien sorgen für eine erste Reizüberflutung lange vor der Ankunft im Urlaub. Einen komfortablen Flug später landen wir in Abu Dhabi und sind scheinbar die Einzigen 'Aussteiger' außer der Crew an sich - 2 Rucksäcke und 10 gleiche Koffer mit 'Crewaufschrift' am Gepäckband sind ein deutliches Zeichen dafür.

Als halbwegs erfahrene Backpackfritzen verweigern wir das Taxi und suchen den Bus zum Hotel. Sehr gute Wahl!
3 Dirham p.P. (4,5 Dirham = 1 Euro) und der Bus hält nach 45 Minuten Fahrt 100m vom Hotel entfernt.

Abu Dhabi Beach Das Hotel ist klasse!
Für den Honeymoonstart haben wir uns das Grand Millennium Hotel gegönnt, exzellente Bewertungen, 5 Sterne und 70 Euro pro Nacht und Zimmer ergaben für uns den Deal. Es hat sich gelohnt! Super Service, superfreundliich, geniales Zimmer, Pool auf dem Dach und WIFI überall und auch noch ein toller Blick über die Stadt.
Jeder der 5 Sterne ist verdient!
Dubai Tower
Sehr spät ist es mittlerweile, das Pub neben dem Hotel ist zwar teuer (4-5 Euro pro Bier) bietet aber Champions League pur - auf 3 TVs kann ich 3 verschiedene Partien gleichzeitig beobachten. Ein kleines Paradies...
Der Jet lag schlägt dann ein wenig zu und so sind wir um 11 Uhr (8 Uhr DE) wach. Müde einmal durch die Al Wahda Shopping Mall mit erfrischendem Frühstück bei Starbucks.
Dann machen wir die ersten Touristischen Schritte, einfach die Straße runter, zwischen Hochhäuser gen Meer – mal schauen was Abu Dhabi so kann. Kein anderer Tourist verirrt sich hierhin, wir sind alleine in der arabischen Geschäftswelt und landen nach vielen Hochhaus Eindrücken schließlich am Strand. Hier treffen wir einen deutschen Backpacker (Uwe aus Meppen?).
An der Promenade entlang, ein schier endloser weg. Rechts Baustelle, wo ein Strand sein soll, bzw. 'gebaut wird' und links Autobahn. Nett aber nach 20 Minuten wandern... Langweilig. Zurück per Bus (50 Cent p.P.) Und wieder im Hotel. Ein wenig Ernüchterung.
Anekdote des Busses: wir haben kein Kleingeld, daher fahren wir umsonst. Im vorderen Bereich sitzen nur 'Ladies', alle Männer bezahlen vorne beim Fahrer, gehen raus und nehmen dann die hintere Tür. Jens bemerkt dies ein wenig zu spät. Gut, dass ich blond bin...

MaWaLee L

Abends gehen wir nett essen (dank an Uwe für den Tipp) im MaWaWeeL Restaurant - arabisches essen (Falafel und Co) für 15 Euro für 2 Personen. Fair. Erschöpft geht der Tag dem Ende entgegen. Haben nicht das Gefühl die Stadt wirklich erkundet zu haben, aber ein erster Eindruck ist da. Auffällig: Der verbotene Alkoholausschank schlägt sich in Bierlose Zeit bzw. sehr teure Hotelbier nieder.

Tag 2 ist geprägt von einem Missverständnis.
Anjas Arbeitskollegin, Jackie, wollte uns „die Bay“ zeigen. Sie holt uns ab und nach kurzer Zeit merken wir, dass der australische Akzent „theBay“ gleichzusetzen ist mit „Dubai“. Also, auf nach Dubai!
Nach 75 Minuten kommt eine BEEINDRUCKENDE Skyline in Sicht. Tatsächlich, dass ist Dubai! Kurzer Café stopp, weiter zur Dubai Mall und dann steht es vor uns, dass höchste Gebäude der Welt, der über 800 Meter hohe Burj Khalifa Tower. Noch einmal: Beeindruckend! Zeit zum Aufstieg haben wir leider nicht…

Den Rest, die Ferrari World, die Große Moschee in Abu Dhabi, das Al Arab Hotel sehen wir 'nur' aus der Ferne, ein kleiner Abstecher zu den Palm Islands ist noch drin. Nach einem Steakhouse essen (das letzte für 3 Wochen fürchte ich) geht es zurück nach Abu per Bus (25 Dirham p.P.) und dann zum Flughafen, ab nach Bangkok.

Auf Wiedersehen Emirate, es war ein netter Kurztrip, falls es passt, kommen wir bestimmt ein anderes Mal für einen weiteren Kurztrip wieder, dann besser vorbereitet und garantiert mit Wüstenbesichtigung und wahrscheinlich nach Dubai und nicht nach Abu Dhabi.

Khaosanroad Insekten Nach 6 Stunden Flug landen wir in Bangkok und es geht es per Taxi völlig übermüdet gen Erawan House, unverhandelte 400 Baht kostet die 75 minütige Fahrt.
Im Erawan House akklimatisiert gehen wir einmal die Touris Road rauf und wieder runter. Schon extrem das Leben hier, wir sind uns einig, für einen Thailandneulingurlauber ist eine Ankunft fernab dieses Loches sinnvoller als direkt in die Khaosan zu springen.
Jetlag Mittagsschlaf, leckeres Abendessen auf der Khaosan und anschließend einiges an Bier mit Valentin und Timo am Pier 13 in der babble & rum bar (sehr gemütliche Bar!) beenden Tag 1 in Thailand.


Anja und die Hunde Tag 2 steht im Zeichen einer der größten Märkte der Welt, der Chatuchak Weekend Markt.
Per Bus (15 Baht) geht es quer durch die Stadt zum gut besuchten Wochenendmarkt. Angefangen bei gefälschter Markenware, über Thailändische Möbel bis hin zu Hundewelpen - es gibt fast alles da. Er ist eine Reise wert, aber wenn man ihn verpasst, das ist auch kein Weltuntergang. Viel gekauft haben wir nicht…
Den ersten heftigen Monsunregen erleben wir in einer shoppingmall nahe der Sukhumvit, ein indisches Curry später geht es per Metro und Klongboat zurück. Abendprogramm auf einer Khaosan Nebenstrasse mit livecovermusik rundet den Tag angenehm ab.
Tag 3 ist der letzte Bangkok Tag, hier steht eine geführte Radtour auf dem Programm - und die hat es in sich!
Mit einem ThaiGuide geht es über den Fluss nach Thonburi, dort dann durch echte Nebenstraßen, in welchen die Thai Arbeiter leben. Engste Gassen, über den Klong, links und rechts kein Geländer, Katzen, Kinder und Hunde kreuzen den Weg. Manövrieren der guten Mountainbikes auf engstem Raum, aber einen Eindruck davon wie die Thai tatsächlich leben gewinnen wir. Alle, die uns aus ihren Hütten anschauen nicken freundlich, ja, grüßen sogar teilweise uns 2 Farangs. Einer versucht mich dazu zu bewegen mit ihm Thaiboxen im TV zu schauen - es läuft grade ein großer Kampf. Auf der Tour passieren wir eine Thai Kirmes (statt Entchen angeln werden hier echte Fische geangelt!) und das größte Hospital von Thailand - hier leben derzeit Königin und König, unser Guide zeigt uns sogar von außen das genaue Zimmer. Runtergewunken hat die Queen dann aber nicht.
Weiter geht es zum Wat Arun. Sehr lustig, da wir dies gegen Mittag besichtigen wollten, aber den falschen Pier auf dem Chao Phraya River erwischt hatten. Nun ist es kurz vor 6, kurz vor Sonnenuntergang und das beim 'Temple of Dawn'. Kaum Touristen sind noch da - es ist auch wirklich kein gutes Wetter. Der Rundblick nach steilem Treppenanstieg ist echt hervorragend!

Wat Arun Weiter geht es über den Fluss - dabei werden Fische gefüttert - unglaublich, einmal Fischfutter reinwerfen und schon sind hunderte große Fische an der Wasseroberfläche zu sehen. Beeindruckend. Fischfutter kann man für 10 Baht am Automaten kaufen. Dieser spielt dabei zum Dank 'Happy Birthday' - warum? Keine Ahnung. Aber lustig =).
Auf der anderen Seite kommen wir beim altbekannten Wat Po an. Wo vor 2 Jahren tausende Touristen mit uns gleichzeitig zum goldenen Liege Buddha stürmten, da sind wir nun allein! Es ist halt kurz vor Dienstschluss. Atemberaubend. Während unser Privataudienz beim Liege Buddha ist Petrus ein wenig böse und es gibt einen richtig krassen Monsun. An weiterbiken ist nicht zu denken, so haben wir 20 Minuten Pause. Auf dem Rückweg passieren wir noch ein Wat in welchem gerade eine Meditation stattfindet und dann ist die Tour auch zu Ende. Absolut empfehlenswert, unser Veranstalter Velobiking hat sich echt viel Mühe gegeben, 1000 Baht p.P. Hat uns der Spaß gekostet, Ausrüstung war in einem sehr guten Zustand.

Abends noch in unserem Khaosanstammladen lecker asiatisch gegessen (schmeckt nach wie vor!) und in der Roof Bar ein wenig live Musik und beobachten von Saufspielchen von englischen Jugendlichen. Coole Stimmung, cooler Abschluss für einen trotz schlechtem Wetter sehr coolen Tag!

Auf nach Sukhothai.

750 Baht für den Bus, gebucht im Erawan Reisebüro sind Abzug. Das geht woanders günstiger und man hat denselben Bus. (350 Baht ohne Transfer zum Busbahnhof kostet das Ticket an sich). Komfortabel geht es 7 Stunden in sicherem Tempo nach Sukhothai.
Anja, Jens und Buddha Angekommen an der Busstation werden wir ausgelacht. Unser nachts zuvor gebuchtes Hotel liegt 60 km entfernt in einer anderen Stadt... Da stehen wir dumm da, lassen uns daher kurzerhand überreden das 4T Guesthouse genauer anzuschauen, hier seinen Räume frei. Da parallel das Lichterfest stattfindet geben wir schnell auf und lassen uns die Zimmer zeigen - ein guter Entschluss, alle Touris die später im 4T ankommen oder anrufen bekommen hier kein Zimmer mehr... Tag Sukhothai 1 endet mit einem Essen im 4T und einem Bier in der Choppers Bar zu Thailändischer live rock Country Musik.

Dann brechen wir gen historisches Zentrum auf. Für 150 Baht bringt uns ein TukTuk dorthin. Hier können wir uns Fahrräder mieten und den Geschichtspark erkunden. Leider mit ein wenig Monsun dazwischen... Trotzdem nett anzuschauen, ein wenig ähnelt es doch Ayutthaya. Schöner wird es im westlichen Teil (separater Eintritt…). Hier ist es einsamer, weniger restauriert und irgendwie charmanter. So radeln wir zufrieden von Wat zu Wat und beenden den Tag mit einer Fisch(würg)saucen Mahlzeit im Choppers.

Lichterfest Der letzte Tag sollte geprägt sein vom Lichterfest, dem Loy Krathong. Aber zunächst ist er geprägt von einem Insektenangriff unbekannter Art auf die am Pool liegende Anja. Fies. Stich/Bissgeschockt wird die Erholungsphase aufs Zimmer verlegt. Die kleine Zwischenmahlzeit findet mangels Alternativen (und erneutem Monsun) wieder in der Choppers Bar statt. Dann geht es zum berühmten Loy Krathong. Tausende Thai tummeln sich im Historical Park zu Old Sukhothai. Vieles Essensstände, viel Licht, ein wenig Musik. Fehlt nur der Bierpavillion (sorry ;)). Wir genehmigen uns die Light and Sound Presentation Show zu 500 Baht, eine Mischung aus Theater und Lichtshow. Anschließend lassen wir unsere gekauften Kerzenbötchen zu Wasser - natürlich mit einer Münze drauf. Dieses traditionelle zu Wasser lassen ist ganz süß, bis ein paar Thaikinder unsere Boote zum kentern bringen, die Münze klauen und das Boot verkehrtherum wieder ins Wasser werfen. Nicht nett, GAR nicht nett. Das abschließende Feuerwerk sparen wir uns und sehen es noch aus der Ferne aus unserem Trucksammeltaxibus. Lichterfest ist sehr schön, sollte man mitnehmen wenn es sich anbietet. Allerdings gehört es nicht zu den Dingen die man unbedingt im Leben gesehen haben muss.

Adios Sukhothai, Sawadee Chiang Rai.Chiang Rai United

Der Bus kommt um 9 Uhr, gierig stürzen sich die Gäste auf den Bus. Alles sind Thai, bis auf die 2 überforderten Rucksacktouristen.
Warum ?
Das wissen wir 10 Minuten später.
Gepäckwagen
Wer keinen Sitzplatz ergattert darf stehen oder die Fahrt im Gepäckraum verbringen. Also, Anja und Jens im Kofferraum. Glücklicherweise ändert sich dies nach gut 60 Minuten und die restlichen 8 Stunden können wir zwischenfalllos mäßig komfortabel auf normalen Bussitzen verbringen - extremst gut klimatisiert. (Kalt!).
50 Baht später hat uns der freundliche Taxifahrer vor unserem Baan Baramee Guest House ab.
Die freundliche Besitzerin zeigt uns unser Zimmer - keine Komplikationen, NICHTS zu meckern. Moskitonetz brauchen wir hier nicht. Da es schon dunkel ist, wandern wir einmal kurz in die Stadt, sehen Nachtmarkt und buchen unsere morgige Trekking Tour (1700 Baht p.P.). War da noch etwas? Ja! Wir haben gesündigt! Die erste Pizza, das erste non Asia essen... Teuer war’s im da Vinci lokal (Margherita 5 Euro), aber Pizza war ok!


Dschungel Tags darauf geht es ab in den Dschungel unser Guide ist zuerst etwas lustlos, aber dann taut er (und wir) auf. Es geht durch Dickicht, durch Reisfelder von einem Dorf zum nächsten. Ein kurzes Mittagessen essen wir beim 'Acah Tribe'. Die Menschen dort sind ein wenig schüchtern, aber stets freundlich! Unser Guide erklärt uns viel, einen Leoparden, eine Tarantel und eine Riesenboa sehen wir leider nicht aber einen Riesenschmetterling - ist auch irgendwie sympathischer... Fernziel sind eine Teeplantage, ein Wasserfall (würde die Sonne scheinen würden wir darin baden) und eine heiße Quelle. Die Tour entwickelt sich, ist anstrengend, aber super, das Bad in den heißen Quellen ist ein cooler, heißer Abschluss.
Alles optimal, bis auf 2 Kleinigkeiten...
Quelle Das Wetter mag uns nicht so sehr, es ist bewölkt und einmal regnet es. Und dann war da noch das Insekt... Es flog direkt in mein linkes Ohr!
Und... Da blieb es. Man konnte es nicht sehen, ich aber sehr wohl hören. Extremst unangenehm!
So geht es nach der Tour direkt ins Chiang Rai Hospital, auf in die Notaufnahme. Die Ärztin muss schon ein wenig grinsen und sagt mir sie sieht einen Flügel in meinem Ohr. Auf dem OP Tisch im OP Raum (zwischen echten Härtefällen, bin da bei weitem nicht alleine) zieht sie dann ein vollständiges Insekt aus meinem Körper. Bah! Mir war es ganz kurz vorm 'schlechtwerden'. Ein Butterfly oder Moskito sei es, man ist sich nicht ganz einig, aber ich bin die Hauptattraktion... Auf den Schock hin gibt es am Abend erstmals zahlreiche Leo Bier und der Aufenthalt wird um einen Tag verlängert. Jens mit Insekt im Ohr

Tags darauf buchen wir die Nachmittagstour zum goldenen Dreieck (1200 Baht p.P.). Derselbe Guide begrüßt uns wieder und so sind wir schnell im Gespräch - ich bin nun Fan von Chiangrai United und er ist Besitzer einer Fortuna Eintrittskarte. Freude! Das 90 Minuten entfernte Goldene Dreieck ist sehr schön, gemütlich wandern wir umher und machen allerlei Fotos. Ein Besuch im Opium Museum gehört dazu, unglaublich was für ein Aufwand es ist eine Opium Pfeife zu rauchen... Abschluss bildet ein Besuch in Chiang Saen zum Wat Chedi Luang - schön. Abends gib es nochmal das sündige Italienessen (Lasagne und Pizza), am kommenden Morgen geht es um 6:30 auf nach Laos! (Organisiert via golden Triangel tours, 1550 Baht für Transfer bis Luang Prabang)

Ein Wort zum 'wie haben wir gebucht': Wir sind ins Büro des golden Triangle Guesthouses gegangen und haben dort 2 Touren und die Fahrt nach Laos gebucht. Alles in allem war das gut, pünktlich und stimmig, können wir weiterempfehlen - ohne aber zu sagen, hier muss man unbedingt buchen - andere Veranstalter können bestimmt ähnlich gut touren planen. Zuletzt hatte ich meine Kreditkarte dort vergessen… Diese haben Sie mir, bevor ich es gemerkt habe, bis zu meinem Guesthouse gebracht. Respektable Ehrlichkeit.

Der Bus nach Flag Laos Flag sammelt einige Touris ein und bringt uns dann nach Chiang Khong. Hier beginnt ein ausführlicher Visa Prozess, aber die freundliche Dame hilft uns sehr. 1300 Baht kostet der Spaß - allerdings nur, weil wir deutsche sind. Die Holländer und Österreicher neben uns zahlen 1500 Baht, die Kanadier 1700 Baht. Lustig . Mit einem Boot geht es rüber nach Laos, nach Houay Xai. Dort reisen wir in unserer lustigen, internationalen Gruppe ein und werden weiter versorgt. Ein sehr freundlicher Laote klärt uns in perfektem Englisch auf, was wir tun sollten, wie wir an ein Ticket kommen, wie wir mit Geld umgehen sollen etc. Und er bietet sich auch an Geld zu wechseln, dass sei besser als via ATM oder Wechselstube. Dumm-Jens und Anfänger-Anja wechseln hier 100 Euro und bekommen dafür 800.000 KIP - 200.000 zu wenig, 20 Prozent Kommission. Klarer Tipp: NIEMALS direkt nach Ankunft über freundlicher Reiseguides Geld wechseln lassen. ABZUG!
Weiter geht es dann gen Slowboat - 2 stehen bereit und sind total überfüllt. Nach 5 Minuten warten können wir auf ein Drittes steigen. Komfortabel, Platz und bequeme Sitze. So geht es gemütlich den Mekong hinunter, eine faszinierende Landschaft liegt links und rechts von uns. Toll!!!

Der 6 stündige Weg ist hier das traumhafte Ziel.

Mekong Mekong Mekong

Ankunft in Pakbeng verläuft ruhig, nicht zu viele Menschen versuchen uns Guesthouses anzudrehen. Nach steilem Aufstieg in die Stadt sind wir nicht wählerisch und neben das erste Guesthouse auf der rechten Seite, dass Sarida Guesthouse. Nicht schön, aber mit 2,50 Euro pro Person und Nacht ein neuer Rekord, da nimmt man auch schon mal Kaugeräusche aus dem Mülleimer und Ratten bzw. Getier Getrappel von oben auf sich. Der Abend endete in einer Backpackerrunde mit zahlreichen Laobiers im Laden gegenüber. Tags darauf geht es morgens um 9 weiter - weniger komfortabel, da es weiter hinten im Boot Motorbedingt um einiges lauter ist, aber einfach schön. Der Mekong bietet dem Auge links und rechts unberührte Wälder satt, Strudel, Stromschnellen und ab und an ein Wasserbüffel.

Nach 7 Stunden kommen wir an in Luang Prabang.

Gemeinsam mit unseren Mitbackpackern, Erika und Robert geht es gen Sawadee Guesthouse. Leider ein tendenzieller Fehlgriff - zwar nicht weit weg aber doch zu dunkel um dort nachts durch die Hunderudel zu kommen. Zudem etwas schmuddelig... Am Morgen danach ziehen wir um in das schönere, zentraler gelegene und günstigere Hoxieng Guesthouse. Danach wird Luang Prabang erkundet. Da es Lonely Planet und Stefan Loose an Stadtwalkempfehlung mangelt, waren wir hier selbst kreativ.
Wat in Laos Gestartet wird bei einem leckeren Passionsfruchtsaft im Moja Café nahe dem Nachtmarkt. Gen Nordosten geht es die Sisavangvong hoch, links passieren wir Wat Mai (1 Euro) und den Königspalast mit allem Schnickschnack (waren nicht drin). Recht geht es hoch gen Phou Si zum Wat That Chomsi. Auf dem Weg nach oben sehen wir zuerst den Wat Pa Houak (for free) und nach 130 Stufen kostet der Weitergang 2 Euro. 190 weitere Stufen kommen wir an beim That Chomsi. Schön ist’s hier, hier wurde also der Legende nach ein Mönch lebendig begraben. Die Aussicht ist super. Für weitere 5 Euro befreien wir 4 kleine Vögelchen aus einem Mini Käfig (buddhistisches Ritual, arme Vögel), dann geht es auf der anderen Seite runter den Nordhang absteigen, vorbei am Fußabdruck Buddha bis zum Vat Pa Khe zurück zur Hauptstraße. Diese dann runter gen Flussmündung, vorbei an Vat Sene, Sop, Mounkhoun, Khili und Pak Khan (evtl. waren es auch mehr). Dann eine Pause im View Point Café bei einem Sprudelwasser mit tollem Blick auf den Mekong.
Wenn die Sonne zu sehr prallt, sollte man weiter gehen - das wichtigste Wat fehlt noch, das Vat Xieng Tong. Dieses erreicht man indem man rechts aus dem Lokal rausgeht, die Straße lang (hier kann man einmal die Treppe runter zum Mekong gehen und ihn 'anfassen') und dann ist es auf der linken Seite. Eine sehr, sehr schöne Tempelanlage, das älteste laotische Vat was es gibt. Zudem gibt es noch weitere schöne Gebäude auf dem Gelände. Ende des Rundgangs. Flugzeug


Abends noch gemütlich essen mit Erika und Robert, das war Laos.

Gemütlich geht es für 50.000 Kip per TukTuk zum Flughafen.
Luang Prabang hat einen sehr kleinen, aber charmanten Flughafen, mit uns sind fast nur Pauschis unterwegs.

Bye Laos, ich denke wir kommen wieder, Sawadee Thailand, Endlich eine Insel. Koh Samui.

Unser weltweiter Lieblingsflughafen USM wird zwar fleißig ausgebaut doch nach dem Flug mit Umstieg in BKK (330 Euro p.P.) begrüßt mich nach wie vor ein Aquarium auf der Herrentoilette. Die Kofferwagen sehen aus wie die Ballermannbimmelbahn, einfach toll. Limousinen Service zum Hotel kostet uns 600 Baht (30 Minuten Fahrt).
Ankunft in Samui: kein Strom nirgendwo. Selbst die sevenelevens haben zu!
Unser Amarin Hotel (hier hatten wir nicht gespart) hat zwar eine Bescheidene Lage, aber Strom per Generator. Weg zum Strand nicht erkundigt, da einfach zu voll die Straße, zu viele Hunde und einfach nur Smog.
Entscheidung: eine Nacht ok, dann aber direkt weiter. Ko Samui, Du hast deine zweite Chance verspielt...
Sonst passierte nichts weiter außer einem Feueralarm im Hotel. Auf der Feuertreppe erfuhren wir dann, dass lediglich jemand im Zimmer geraucht hat.... Adrenalin...

Eine ereignislose Nacht später geht es weiter gen Ko Tao.
Postkarte in Ko Tao Ruhiges Gewässer leitet uns für 600 Baht p.P. per Fähre nach Ko Tao. Hier gehen wir kein Risiko ein und lassen uns direkt zum BANs chauffieren - Hilltop Suite zu 2.000 Baht pro Person - ist ja schließlich Honeymoon und bis jetzt waren wir sehr sparsam. Tag 1 und 2 bestehen aus vegetarischen Ravioli, einem Scuba Review Kurs mit Divemasterin Stina, Sonnenuntergängen und dem ersten Kater (blödes Chang Bier, bleibe doch bei Singha!) Tag 3 hat es dann in sich - zuerst zwei Tauchgänge nach 2 Jahren Abstinenz. Hier die Lebens Premiere: Eine Riesenschildkröte gesichtet! Unglaublich, ein Vieh von ca. 2 Meter zog am White Rock gemächlich an uns vorbei, das Gefühl so etwas Majestätisches zu sehen ist unbeschreiblich. Der zweite Tauchgang (am Red Rock dieses Mal) verläuft mit mehr Routine, Jens und Anja schon fast wie alte Hasen unter Wasser - dieses Mal lässt sich 'nur' ein Drückerfisch und ein Kugelfisch (neben zahllosen anderen bunten Fischen) blicken. Auch toll, aber keine Schildkröte!
Danach erst einmal am Strand erholen. Abends dann das zweite Riesenviech: eine Kakerlake im Zimmer - ebenfalls ein unglaubliches Gefühl das Viech per Glas einzufangen und nach draußen zu befördern. (Nicht so groß wie die Schildkröte, aber auch groß!) Ich will zurück zur Schildkröte!
- Diese Zeilen hatte ich original geschrieben am selben Abend, kurz nach Kakalakenfang.
Nachts im Bad kam keine Schildi zurück, sondern eine weitere, neue Riesen Kakerlake. Pfui!!

2 Taucher Die kommenden 3 Tage sind zum Genießen - zwar müssen wir erst einmal in ein anderes Zimmer umziehen, dieses ist aber 200 Baht günstiger und Kakerlakenfrei. Vor der Weiterreise folgen ein Gammeltag, ein genialer Schnorcheltag und ein Dive Tag.
Der Schnorcheltag kostete 850 Baht p.P. und führte uns einmal um die Insel. Highlights waren Schnorchel Stopps bei Mango Bay und Shark bay, getoppt von einem 2 Stunden Aufenthalt auf Koh Nguyen - einfach TOLL! Schnorcheln ist hier ein Traum. Ein vermeintlicher 60 cm großer Napoleonfisch aus nächster Nähe beobachten (Beim Blick ins Buch fiel uns dann auf, dies war nicht Napoleon, sondern der angriffslustige Drückerfisch), ein Anemonenfisch und eine Schule von über 10 Papageifischen, alles im flachen Gewässer. Die Insel -Weltkulturerbe- ist jeden Baht (100 Baht Eintritt) wert.
Der Dive (und Relax) Tag zeigte uns erneut unsere Unterwasserfreunde. Bei beiden Tauchgängen kam uns jeweils ein Drückerfisch ziemlich Nahe (oder wir ihm, unsere Divemasterin Romina griff er fast an ;-)), Nemo durften wir besuchen (knuffig, wie er über seiner Anemone schwebt!!) Und... Wieder eine Schildkröte am White Rock. Dieses Mal war sie ein wenig kleiner und schlafend, aber nach wie vor ein Gänsehautfeeling. Ein wunderbares Tier.
Abends waren wir meist müde und tranken nie mehr als 2 oder 3 Bier in der ans Bans angeschlossenen Fishbowle Bar. Diese ist zwar nett und es macht auch Spaß sich abendlich die Tauchvideos der Kurse anzuschauen, aber 3/4 der ursprünglichen Barfläche werden derzeit abgerissen und neu bebaut - von morgens bis abends Lärm, sehr fleißige Thai Bauarbeiter, die bis Weihnachten hier was fertig stellen müssen. Wahrscheinlich angespornt von der Besitzerin des Bans (im Chefsessel an der Rezeption), eine der -mutmaßlich- reichsten und einflussreichsten Frauen in Thailand ist. Das möchten wir glauben, sehr selbstbewusst und taff tritt sie auf.

Die Bans Zeit geht zu Ende und wir wandern weiter gen Koh Phangan.

Pool in Pangan Eine 2 Stunden / 300 Baht p.P. Reise später sind wir da und wissen nicht was uns erwartet...
Ein zweites Samui ? Techno ? Ein großes Ko Tao ?
Der Pier begrüßt uns erst mal mit viel BummBumm. Aber das war es auch mit Techno. Teure 150 Baht p.P. Später sind wir in Hat Yao, im High Life Resort - was seinen Namen verdient. Meerblick, wunderbare Aussicht. Aber eben sehr hoch. Eine über 100-stufige Treppe führt von Bungalow zum schönen Strand.

Den Tag verbringen wir zunächst am Pool mit Meerblick (ein Traum!), am Strand (ebenfalls ein Traum), abends essen wir einigermaßen lecker im angeschlossenen Restaurant. Der Ort (Hat Yao) ist super zum runterkommen und entspannen geeignet. Tag 2 besteht zu 100 Prozent aus Strand und Sonnenbrand. Beim Schnorcheln konnten wir eine Papageifisch Schule von ca. 50 Exemplaren beim Schnurpsen beobachten. Abends weggehen funktioniert nur wenn man Techno mag - also nichts für uns, die Strandbars kennen leider keine anständige Rockmusik. Nach 2 YouTube Videos haben wir uns gegen einen Besuch der Black Moon Party entschieden. Die größten Aufreger des Tages hatten 2 Tiere; ein Miniminibabygekko hüpfte aus Handtasche aufs Bett (süß!) und der Resort ansässige Papagei klaute Anja ihr Frühstück, unter tränendem Gelache. Auch süß. (Fand zumindest Jens, Anja war da anderer Meinung...)

Tag 3 ist unser letzter kompletter Tag. Eigentlich soll es eine Schorcheltour geben, aber es regnet und stürmt den ganzen Tag und das iPhone sagt gleichbleibende Bedingungen voraus. So buchen wir Flug (120 € p.P.) und Fähre (gen Bangkok für den kommenden Tag. Die Nacht gewittert es durchgehend, der Himmel blitzt fast durchgehend. Unheimlich.
Jens
Die Fährfahrt ist schnell vorbei. Aber hier plagen uns Sorgen - blauer Fleck bei Anja verschwindet von jetzt auf gleich, dabei Müdigkeit, schlaff und Husten der in der Lunge weh tut. Angst vor Thrombose. In Bangkok angekommen geht es erst mal ins Piyavate Hospital. Mit etlichen Pillen mehr 1900 Baht weniger verlassen wir in einem echt angenehmen Hospital mit dem Gefühl das Richtige getan zu haben. Anja Angeblich nichts schlimmes, leichte Infektion, Antibiotika.
Ein wenig auf Khaosan shoppen, unser neues Guesthouse ist das geschäftige Siam II Guesthouse, dann im Bett 90 Elf Bundesligakonferenz hören.

Die letzten Tage stehe im Zeichen der Entspannung:
Pool am Hotel, Pantip Plaza besucht (ein Muss für Technikfreunde), shoppen auf Khaosan und am Baiyoke II Tower und amerikanisch gesnackt (Hardrock Café, McD und Starbucks ;-)).

Herausragend: Das vegetarische Restaurant Ethos am Fuße der Khaosan Road. Echt super!
Herausragend schlecht: Das größte Restaurant der Welt, das Royal Dragon;
am Arsch der Welt (am Ende der Skytrain), von da aus 2km laufen oder Taxi nehmen. Taxifahrer kapiert. Unser Ziel nicht und fährt in eine falsche Richtung. Aus 2km werden 30 Minuten Taxi. Im Restaurant sehen wir den ein oder anderen Rollschuhkellner, aber außer ein paar Chinesen die in Pauschibussen angekarrt werden verirrt sich hier niemand hin. Preise eher hochklassig, Laden sehr leer, Bedienung eher unfreundlich. Und im größten Restaurant der Welt gibt es NICHTS für Vegetarier... arrividerci Royal Dragon! Ein Fehlschuss.
So endet der letzte Abend schniefend und hustend im Veggi Restaurant des Vortages gefolgt vom letzten halben Tag am Pool, dann über die Khaosan Road, alte Freunde wiedertreffend ein Bierchen im Ethos trinken und dann zum Flughafen.

Thailand, wir sehen uns wieder!

Final einen Gruß an Uwe aus Meppen (Ob Du die Statue in Abu Dhabi gefunden hast ? Ich denke nicht :-D), an Igor, Anders und den Ami (Es war toll mit Euch Schildkröten zu sehen), das Magdeburger Pärchen und ganz speziell an Robert aus Graz (wir sehen die laotenkommission nie wieder!) und Erica aus München (Wo auch immer Du jetzt rumreist...)

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